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Es geht um viel


ÖVP und FPÖ wollen eine Gondel auf den Plabutsch bauen lassen. Mit einer Kapazität von 1.600 beförderten Personen pro Stunde droht hier unter dem Schlagwort "Attraktivierung" eine Event-Stätte. Erholung, Natur und Tiere bleiben dabei auf der Strecke.

Aus unserer Sicht ist eine Plabutsch-Gondel ein schwerwiegender Eingriff in die Natur und im Grunde reine Geldverschwendung. Die Millionen könnte man wesentlich sinnvoller für die Grazer Bevölkerung einsetzen - zum Beispiel günstigere Öffi-Preise. Immer wenn wir eine Aussetzung der jährlichen Preissteigerung beantragen, erhalten wir das Gegenargument: Wir können uns das nicht leisten.

Helfen Sie mit!

Gemeinsam können wir es schaffen, 10.000 gültige Unterschriften zu sammeln, welche für eine grazweite Volksbefragung über die Plabutsch-Gondel nötig sind.

Ihre Elke Kahr

Info

Wer darf unterschreiben?

Alle Personen, die

  • ihren Hauptwohnsitz in Graz haben,
  • älter als 16 Jahre sind und
  • zur Gemeinderatswahl wahlberechtigt sind.

WO kann ich Listen erhalten bzw. abgeben?

  • Bezirksleitung der KPÖ Graz (Lagergasse 98a, 8020 Graz)
  • In den Büros der KPÖ im Rathaus
    (Elke Kahr - Zimmer 236 / Robert Krotzer - Zimmer 231 / Gemeinderatsklub - Nebengebäude Zimmer 114)

Zwischenstand

7.589

von 10.000 Unterschriften gesammelt.

Hier gehts zum Download der

Unterschriftenlisten

Termine

InfotischE

ACHTUNG! Aus aktuellen Anlass sind bis auf Weiteres alle Infotische abgesagt. Danke für Ihr Verständnis!

Plabutschgondel abgesagt: Widerstand zahlt sich aus! »

Pla­butsch-Gon­del wur­de heu­te end­güt­lig ab­ge­sagt! „Die be­reits ge­leis­te­ten 7.500 Un­ter­schrif­ten wa­ren wich­tig, ha­ben den Druck er­höht und tru­gen zum Er­folg der Be­völ­ke­rung und der KPÖ bei“, so KPÖ-Che­fin El­ke Kahr.

Gondel? Nein Danke!

10 GUTE Gründe, um zur Gondel Nein Danke zu sagen:

  1. Geldverschwendung: Satte 38 Millionen Euro wurden für die Gondel veranschlagt. Das Geld könnte viel sinnvoller verwendet werden, z. B. für billigere Öffi-Tickets.
  2. Umweltzerstörung: Zumindest 3.600 Bäume, das entspricht einer Waldfläche in der Größe von 10 Fußballfeldern, müssten für die Gondel abgeholzt werden.
  3. Event-Berg: 1.600 Personen pro Stunde sollen laut den vorliegenden Plänen auf den Berg transportiert werden können. Das lässt befürchten, dass das Naherholungsgebiet zu einer lärmenden Eventstätte verkommt.
  4. Wald-Deal: Bei einem ominösen Grundstückstausch hat die Stadt Graz knapp 20 Hektar Wald aus ihrem Besitz gegeben. Ein bekannter Grazer Unternehmer und Hotelier war der Nutznießer dieses Deals.
  5. Intransprarenz: Eine 500.000,- Euro teure Machbarkeitsstudie zur Plabutsch-Gondel, die es laut ÖVP und FPÖ gar nicht gibt, wird der Öffentlichkeit bis heute noch vorenthalten.
  6. Automagnet: Dass der Großteil der BesucherInnen mit dem Öffentlichen Verkehr anreisen würde, wird stark bezweifelt. Die schon jetzt angespannte Parkplatzsituation in Eggenberg würde sich verschärfen.
  7. Schulden-Berg: Zu den Schulden für den Gondel-Bau kämen die laufenden Kosten. Laut Holding Graz geht man von 140.000 beförderten Personen im Jahr aus, um die jährlichen Betriebskosten zu decken. Experten halten diese Zahl für unrealistisch.
  8. Touristen-Berg: Mit einem geplanten Ticketpreis von satten 15 Euro (ähnlich wie am Schöckl) werden hauptsächlich Touristen angesprochen. Ein akzeptables Öffi-Angebot für Grazerinnen und Grazer wäre das nicht.
  9. Geschütze Tiere bedroht: Rückzugsgebiete von Uhu, Wespenbussard, Sperber und anderen Tieren, die auf der Roten Liste stehen, würden durch die Schlägerung von 70.000 m2 Wald und durch die ständigen Lärmemissionen der Gondel bedroht werden.
  10. Spesen-Berg: Bisher wurde bereits 1 Mio. Euro für Planungen ausgegeben. Eine weitere halbe Million soll heuer folgen. Und das alles, ohne zu wissen, ob die Grazer Bevölkerung überhaupt eine Gondel will. Je früher eine Volksbefragung zustande kommt, desto weniger Geld wird verschleudert.

Unverständliches Festhalten an der Plabutsch-Gondel »

  „In der jet­zi­gen Si­tua­ti­on gilt mehr denn je: Die Mil­lio­nen wä­ren in an­de­ren Be­rei­chen sinn­vol­ler ein­ge­setzt.“, so Stadträ­tin El­ke Kahr.

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