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So verschärft Schwarz-Blau das Feinstaubproblem

Robert Krotzer: Pläne für Parkgarage und Rodungen an der Mur verschlimmern die Grazer Luftgüte

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„In der Feinstaubhauptstadt noch mehr Autos in die Innenstadt holen zu wollen, ist irr- und widersinnig“, sagt Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer (KPÖ).

2016 hat das Umweltbundesamt errechnet, dass die Grazer und Grazerinnen – feinstaubbedingt – eine 17 Monate geringere Lebenserwartung haben. Schon Anfang November wurden die 35 von der EU-Kommission als Obergrenze definierten Tagen mit überhöhten Feinstaubwerte überschritten. Zwar gibt es in Graz eine Reihe von Maßnahmen, um dem Problem entgegen zu wirken, die Schritte in Richtung bessere Luftgüte werden jedoch durch die Vorhaben der schwarz-blauen Stadtregierung zunichte gemacht, sagt Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer (KPÖ).

Konkret kritisiert Krotzer zwei Projekte. Als „irr- und widersinnig“ bezeichnet er die geplante Parkgarage am Eisernen Tor: „In der Feinstaubhauptstadt noch mehr Autos in die Innenstadt holen zu wollen, ist einfach falsch.“

Außerdem verliert Graz durch die Rodungen für das Murkraftwerk samt Speicherkanal tausende Bäume, deren Äste und Zweige effektive Feinstaubfilter sind.

Veröffentlicht: 13. November 2017

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