1. Mai: Demo & Fest

Anlässlich des 1. Mai lädt der KPÖ-Gemeinderatsklub gemeinsam mit der KPÖ Steiermark, der KPÖ Graz und dem KPÖ-Bildungsverein, zum großen Mai-Fest ins Volkshaus in die Lagergasse 98a. Davor gibt es die traditionellen 1. Mai Demonstration, die heuer unter dem Motto „Frieden – Neutralität – Gerechtigkeit“ um 10 Uhr am Südtiroler Platz starten wird.

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Viele Menschen haben im Vorjahr an der Demonstration zum 1. Mai teilgenommen. Heuer gehen wir unter dem Motto „Frieden – Neutralität – Gerechtigkeit“ auf die Straße.

„Der 1. Mai ist zeitgemäßer denn je. Die arbeitenden Menschen und jene, die auf Arbeitssuche sind, brauchen gerade in Zeiten wie diesen einen solchen Tag, den wir nicht nur als Feiertag begehen, sondern der darauf hinweist, dass nichts an Errungenschaften vom Himmel gefallen ist. Die Arbeitsverhältnisse und das Leben der Menschen werden nicht einfacher. Sie brauchen Löhne und Gehälter, von denen sie leben können, Maßnahmen gegen die Teuerung und eine Mietpreisdeckelung. Aber es geht am 1. Mai auch um das große Thema Frieden. An der Neutralität Österreichs darf auf keinen Fall gerüttelt werden. Unser Land muss ein friedliches Land bleiben, das immer die Hand ausstreckt gegenüber jedem Menschen, der bei uns ist“, betont die Grazer Bürgermeisterin und KPÖ-Obfrau Elke Kahr.

Mai-Fest im Volkshaus

„Am ersten Mai wird nicht nur demonstriert, sondern auch gefeiert“, sagt Jugendsprecher Simon Gostentschnigg, „darum haben wir ein buntes Programm für den Tag der Arbeit zusammengestellt“.  

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Das Programm zum Mai-Fest 2022

Ab 13 Uhr wartet nicht nur eine internationale Küchenstraße auf das Publikum im Volkshaus, es gibt auch viel Musik. Mit dabei ist das Wiener Harri Stojka Hot Swing Trio, die Grazer Original Union Bar und Los Fastidios aus Italien.
 

 

Maiaufruf der KPÖ-Steiermark

 

Frieden 

Russland hat die Ukraine angegriffen, Millionen müssen vor Bomben und Zerstörung fliehen. Ihre Lebensgrundlage wird zerstört. Profitiert hat die Rüstungsindustrie, die Aktienkurse erleben Höhenflüge. Die Spekulation mit Rohstoffen, befeuert vom Krieg, hat das Leben so teuer wie seit Jahrzehnten nicht mehr gemacht. Die angekündigten Aufrüstungsmaßnahmen der NATO und der EU bergen die Gefahr, die Spirale der kriegerischen Gewalt weiterzudrehen. Was wir alle brauchen, ist eine Zukunft, die nicht von Krieg und Gewalt bestimmt wird.

Neutralität

Österreich hat eine lange auf seiner immerwährenden Neutralität fußende Tradition der vermittelnden Außenpolitik. Wien könnte zum Ort für Verhandlungen über ein Ende des Krieges in der Ukraine und für die Wiederherstellung einer Friedensordnung in Europa werden. Stattdessen wird die Neutralität in Frage gestellt, Österreich soll sich an EU-Eingreiftruppen beteiligen.

Gerechtigkeit 

Während die Reichen immer reicher werden und von den Krisen unserer Zeit profitieren, können sich immer mehr Menschen das Leben nicht mehr leisten. Die Teuerung frisst immer mehr und die Löhne bleiben zurück. Heizen und Wohnen drohen zum Luxus zu werden. 

Viele Menschen fragen sich zurecht, wo dieses System hinführen soll. Niemand ist mit diesen Sorgen alleine, sie betreffen Millionen Menschen in unserem Land. Während die Reichen und Mächtigen aber starke Lobbys und eine Regierung haben, um ihre Interessen durchzusetzen, bleibt unsere Stimme oft leise und schwach.
 

Wenn wir zusammenhalten, können wir etwas ändern!
 

Am 1. Mai gehen seit über 100 Jahren Millionen Menschen weltweit auf die Straße. Lasst uns den 1. Mai in Graz zu einem Zeichen der Hoffnung auf Veränderung machen, ein Zeichen gegen Armut und Ausbeutung, gegen Kriegspolitik und Aufrüstung, gegen die Aushöhlung unserer Neutralität, gegen Umweltzerstörung und für eine Welt der Solidarität, Gleichberechtigung, des Friedens und des Sozialismus.

Dazu laden wir als KPÖ Steiermark bei der gemeinsamen Demonstration am 1. Mai alle Menschen ein, die mit uns das Ziel teilen, sich für leistbares Wohnen, höhere Löhne und Gehälter, ein solidarisches Gesundheitswesen und kostenlose Bildung, für eine Gesellschaft, in der alle Menschen gleiche Rechte genießen und für einen Frieden ohne Waffen einzusetzen.

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Veröffentlicht: 2. Mai 2022