Aus Parteienförderung: 1 Million Euro für Menschen in Notlagen seit 2014

Christine Braunersreuther  Julia Prassl.jpg
(Foto: Julia Prassl)

Knapp 325.000 Euro hat der KPÖ-Gemeinderatsklub zwischen Juli 2021 und Juni 2022 an Klubförderung bezogen. Von dieser Fördersumme wurden rund zwei Drittel – das entspricht über 226.000 Euro - als Unterstützungsleistung direkt an Menschen in sozialen Notlagen weitergegeben.

Seit Einführung der Erhöhung der Klubförderung im Jahr 2014 wurden vom KPÖ-Gemeinderatsklub aus diesen Mitteln 5.932 einkommensschwache und in Not geratene Menschen finanziell unterstützt. Im August 2022 ist der Wert von 1. Million Euro überschritten worden.

„Politik ist kein Selbstzweck oder Selbstbedienungsladen für Parteien. Die Politik muss immer den Menschen dienen. Darum haben wir 2014 die Erhöhung der Klubförderung nicht nur abgelehnt, sondern uns auch dazu entschlossen, das Geld der Bevölkerung zurückzugeben“, sagt KPÖ-Klubobfrau Christine Braunersreuther.

Jedes Jahr legt die KPÖ die Verwendung ihrer Klubförderung offen. „Transparenz wird bei uns großgeschrieben, schon bevor es zum Modewort geworden ist. Alle Ausgaben der Klubförderung können seit ihrer Einführung 2014 jederzeit eingesehen werden und sind zu 100% nachvollziehbar“, betont Victoria Nekrepp, Finanzreferentin im KPÖ-Gemeinderatsklub.

 

 

 

Gesamtübersicht der Unterstützungsleistungen seit 2014

 

2014                                      421 Personen      €   58.130,33

2015                                      419 Personen      €   70.545,05

2016                                      478 Personen      €   70.153,83

2017                                      644 Personen      € 116.851,25

2018                                      708 Personen      € 126.159,83

2019                                      790 Personen      € 128.603,91

2020                                      904 Personen      € 124.982,19

2021                                     1085 Personen     € 213.931,35

2022 (Stand 31.08.2022)       483 Personen     € 103.923,23

 

Gesamt                               5.932 Personen   € 1.013.280,97

Graz fordert: Keine Verschlechterung des Pflegeschlüssels!

23-01-26 Die Lan­des­re­gie­rung plant ei­ne Kür­zung des Per­so­nal­schlüs­sels in Pf­le­ge­wohn­hei­men. Al­lein in Graz wä­ren rund 2.400 Heim­be­woh­ner:in­nen von ei­ner sol­chen Kür­zung di­rekt be­trof­fen. Als Pf­le­ge­wohn­heim­be­t­rei­be­rin trägt die Stadt Graz hier ei­ne be­son­de­re Ver­ant­wor­tung, denn sie ist der öf­f­ent­li­chen Da­s­eins­vor­sor­ge verpf­lich­tet –…

»Schutz des Grazer Trinkwassers muss oberste Priorität haben!«

23-01-26 Im De­zem­ber stell­te KPÖ-Ge­mein­de­rä­tin Mi­riam Her­lics­ka im Ge­mein­de­rat ei­nen An­trag, der die Si­cher­heit des Gra­zer Trink­was­sers in Zu­sam­men­hang mit dem ge­plan­ten Mur­kraft­werk in St­ü­bing zum In­halt hat­te. Wie sich her­aus­s­tell­te zur rech­ten Zeit.   

SWÖ: KPÖ unterstützt gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen

21-01-26 Am 26. Jän­ner star­tet die fünf­te Ver­hand­lungs­run­de für die Kol­lek­tiv­ver­trä­ge der So­zial­wirt­schaft Ös­t­er­reich. In Vor­be­rei­tung dar­auf fin­det zur Stun­de in Graz ei­ne Be­triebs­rä­te-Kon­fe­renz statt. Mit da­bei KPÖ-Ge­mein­de­rat Phi­l­ipp Ul­rich, selbst Be­hin­der­ten­be­t­reu­er/Pf­le­geas­sis­tent und Be­triebs­rat bei Le­bens­Groß.

Veröffentlicht: 8. September 2022