KPÖ zum 12. Februar: Solidarität statt Sündenbockdenken
Am heutigen 12. Februar gedenkt die KPÖ Steiermark all jener, die sich im Februar 1934 gegen den austrofaschistischen Dollfuß-Staat erhoben haben. „Ihr Kampf war mutig – und er war notwendig“, betont KPÖ-Landesvorsitzender Alexander Melinz. „Sie haben sich gegen die Zerschlagung der Demokratie, gegen politische Verfolgung und gegen ein Regime, das mit Gewalt die Arbeiterbewegung vernichten wollte“, so Kahr.
Viele mussten ins Exil, andere bezahlten ihren Widerstand mit dem Leben. Der austrofaschistische Staat ebnete damit auch den Weg für die spätere Machtübernahme der Nazis.
„Nie wieder Faschismus“ ist kein Spruch – sondern Auftrag
Der 12. Februar ist für uns ein Tag der Erinnerung – aber auch ein Tag der politischen Verpflichtung. Denn Faschismus entsteht nicht aus dem Nichts: Er wächst dort, wo soziale Unsicherheit zunimmt, wo Armut und Angst bewusst geschürt werden und wo demokratische Rechte Schritt für Schritt eingeschränkt werden.
Heute erleben wir erneut, wie versucht wird, Solidarität als „naiv“ abzutun. Gleichzeitig werden soziale Errungenschaften unter Druck gesetzt: Teuerung, Wohnungsnot und Kürzungen im Sozialbereich treffen die arbeitenden Menschen – während Konzerne profitieren.
KPÖ für Solidarität statt Sündenbock-Denken
Die KPÖ sind die Lehren aus 1934 klar: „Demokratie ist ohne soziale Gerechtigkeit nicht zu haben. Wer Menschen in Unsicherheit drängt, wer öffentliche Leistungen kaputtspart, wer Wohnen zum Luxus macht, stärkt letztlich den Nährboden für autoritäre Politik“, schließt Melinz.
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Veröffentlicht: 12. Februar 2026