„Mädchentester“ gesucht: Anzeige gegen Bordellwerbung

Bordell Plakat c Alisa Kabasser.jpeg
Bürgermeisterin Elke Kahr hat gegen das zutiefst menschenverachtende und ungustiöse "Mädchentester"- Plakat Anzeige erstattet. (Foto: Alisa Kabasser)

Bezugnehmend auf die Plakatwerbung eines einschlägig bekannten Bordellbetreibers am Schönaugürtel hat Bürgermeisterin und Frauenstadträtin Elke Kahr jetzt beschlossen zu handeln.

„Wir haben in der Steiermark ja dankenswerter Weise ein Gesetz, das Werbung für Bordelle verbietet“, so die Bürgermeisterin. „Ich habe den Sachverhalt daher bei der Landespolizeidirektion zur Anzeige gebracht und hoffe, dass hier rasch und wirkungsvoll gehandelt wird.“

Im Steiermärkischen Prostitutionsgesetz ist lt. § 3 Abs. 4 Z 3 „...jegliche Art der Werbung für Bordelle und bordellähnliche Einrichtungen auf Plakatflächen, in Radio und Fernsehen sowie im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung von Lichtspielen“ verboten. Bei Zuwiderhandeln droht eine Strafe von bis zu 7.267 Euro.

Graz wählt am 28. Juni

20-02-26 Hier fin­den Sie al­le In­for­ma­tio­nen zu den Wah­len des Ge­mein­de­rats, der Be­zirks­ver­t­re­tun­gen und des Mi­grant:in­nen­bei­rats.

Elke Kahr: „Verkauf des Ries-Heims wäre ein Riesen-Fehler!“

08-01-26 „Mit dem Ver­kauf des Ries­heims durch die Lan­des­re­gie­rung geht in der Stei­er­mark ei­ne ganz wich­ti­ge Ein­rich­tung ver­lo­ren. Da­bei soll­te das Land stolz sein, selbst ein Stu­die­ren­den­heim zu be­t­rei­ben. Da­mit wird auch jun­gen Men­schen, de­ren El­tern über kei­ne ho­hen Ein­kom­men ver­fü­gen,…

Veröffentlicht: 4. September 2023