Budget: Zusätzliche Gelder für Freie Szene und Breitensport

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Bürgermeisteirn Elke Kahr stellt aus ihrem Budget zusätzliche 300.000 Euro an Finanzmitteln für Kultur und Sport zur Verfügung. 
Foto: © Julia Prassl

Die derzeitige Kostenentwicklung trifft nicht nur private Haushalte, NGOs und Vereine sondern auch die Stadt Graz. Um den unterschiedlichen Problemlagen gerecht zu werden, wird nicht in allen Ressorts linear gekürzt. Es gibt aber die Vorgabe, nach Möglichkeit die verschiedenen Aufgaben mit reduzierten Mitteln zu bewältigen. 

"In den Ressorts Sport und Kultur gibt es ohnehin geringere Kürzungen als in den meisten anderen Fachbereichen, allerdings hat sich gezeigt, dass doch ein höherer Finanzbedarf eingemeldet wurde. Daher schichte ich Budgetmittel um und kann so jeweils 150.000 Euro  für die Freie Szene sowie für den Breitensport bereit stellen. Damit können wir einen zusätzlichen Beitrag zur Absicherung dieser Bereiche leisten", sagt Bürgermeisterin Elke Kahr

Das Doppelbudget der Stadt Graz, das am 12.12.2024 dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorliegt, schafft die Voraussetzungen für eine gute Weiterentwicklung der Stadt unter äußerst schwierigen Rahmenbedingungen. Trotz deutlich geringeren Einnahmen der Stadt durch sinkende Ertragsanteile können trotzdem wichtige Investitionen in die Zukunft unserer Stadt getätigt werden, die vom überfälligen Ausbau des Öffentlichen Verkehrs über die Neuerrichtung der Feuerwache Ost, des Recyclingcenters und der Küche Graz bis zur Sicherung von Grundstücken für Naherholung und zukünftige Vorhaben reicht.

"Die Stadt muss ihre laufenden Ausgaben reduzieren, um bei sinkenden Einnahmen und gleichzeitig steigenden Kosten die finanzielle Balance nicht zu verlieren. Durch Einsparungen in Verwaltung und Politik können wir aber viele Vorhaben finanzieren, die nicht in den Pflichtbereich fallen", sagt Elke Kahr. 

Graz fordert: Keine Verschlechterung des Pflegeschlüssels!

23-01-26 Die Lan­des­re­gie­rung plant ei­ne Kür­zung des Per­so­nal­schlüs­sels in Pf­le­ge­wohn­hei­men. Al­lein in Graz wä­ren rund 2.400 Heim­be­woh­ner:in­nen von ei­ner sol­chen Kür­zung di­rekt be­trof­fen. Als Pf­le­ge­wohn­heim­be­t­rei­be­rin trägt die Stadt Graz hier ei­ne be­son­de­re Ver­ant­wor­tung, denn sie ist der öf­f­ent­li­chen Da­s­eins­vor­sor­ge verpf­lich­tet –…

»Schutz des Grazer Trinkwassers muss oberste Priorität haben!«

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SWÖ: KPÖ unterstützt gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen

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Veröffentlicht: 11. Dezember 2024