Elke Kahr: "Schließe Verkauf von Gemeindewohnungen aus"

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„Einen Teil davon verklopfe ich…“, mit diesen Worten hat ein hoher Wiener SP-Funktionär laut über den möglichen Verkauf von fast der Hälfte der 220.000 Wiener Gemeindewohnungen nachgedacht. „Das ist ein Schlag ins Herz der SPÖ-Wien. In der Steiermark hat die SPÖ in der Vergangenheit außerhalb von Graz schon Gemeindewohnungen in vielen Städten verkauft. In Graz verhindert die KPÖ diesen sozialen Rückschritt“, reagiert die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr auf diese Aussagen.

Wie eine österreichische Tageszeitung heute berichtet, soll Ernst Nevrivy, SPÖ-Bezirksvorsteher von Wien-Donaustadt, Ende 2025 in einem Gespräch mit dem damaligen Wiener Wirtschaftskammer Präsidenten Walter Ruck über den Verkauf von Gemeindewohnungen nachgedacht haben. „Einen Teil davon verklopfe ich…“ soll Nevrivy gesagt haben – gemeint sind bis zu 100.000 der insgesamt 220.000 Wiener Gemeindewohnungen. Die Gemeindebau-Offensive von Ex-Bürgermeister Michael Häupl, hält er laut Protokoll für „völligen Schwachsinn“.

„Das ist ein Schlag ins Herz der SPÖ-Wien, ausgeführt von einem ihrer wichtigsten Vertreter. In der Steiermark hat die SPÖ in der Vergangenheit außerhalb von Graz schon Gemeindewohnungen in vielen Städten verkauft. In Graz verhindert die KPÖ diesen sozialen Rückschritt“, reagiert die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr auf diese Aussagen und stellt klar: „In Graz wird es mit der KPÖ keinen Verkauf von Gemeindewohnungen geben, darauf können sich unsere Mieterinnen und Mieter verlassen.“

Graz sichert leistbaren öffentlichen Verkehr

30-10-26 Kei­ne Ein­grif­fe in Fahr­plä­ne – Zu­zah­lung zum Kli­mati­cket wird re­du­ziert, bleibt aber er­hal­ten. „Mo­bi­li­tät ist ein Grund­be­dürf­nis und ein we­sent­li­cher Teil der Da­s­eins­vor­sor­ge. Des­halb ist es uns wich­tig, die­se Un­ter­stüt­zung für die Nut­zung des Öf­f­ent­li­chen Ver­kehrs wei­ter­hin für al­le auf­recht zu er­hal­ten“, be­tont Bür­ger­meis­te­rin El­ke Kahr.

Wenn niemand mehr da ist: Wer sorgt für ein Begräbnis?

30-10-26 Mit der Ab­schaf­fung des So­zial­hil­fe­ge­set­zes auf Lan­des­e­be­ne sind mit 1. Jän­ner 2025 zahl­rei­che bis­her ge­setz­lich ge­re­gel­te Leis­tun­gen weg­ge­fal­len. Da­zu zählt auch die Über­nah­me der Kos­ten für ein­fa­che Be­stat­tun­gen, so­ge­nann­te Für­sor­ge­be­gräb­nis­se. „Un­ab­hän­gig da­von, ob An­ge­hö­ri­ge vor­han­den sind oder wer die Kos­ten trägt:…

Veröffentlicht: 19. August 2026