Gedenken an die Novemberpogrome

Grazer Synagoge (c) IKG Graz.jpg
Auch in Graz haben die Nazis die Synagoge niedergebrannt. Angezündet hat sie der damalige Grazer Bürgermeister Julius Kaspar. (Foto: IKG Graz)

Wir müssen Lehren aus der Geschichte ziehen und alles tun, um Spaltung, Hass und Gewalt zu überwinden“, appelliert KPÖ-Bürgermeisterin Elke Kahr am Jahrestag der Novemberprogome.

Die Nazionalsozialisten gaben ihren Pogromen, die sie in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 veranstalteten, den äußerst zynischen Namen "Reichskristallnacht". Auch in Graz haben sie die Synagoge in Brand gesteckt. Längst erwiesen ist, dass diese Terror-Aktionen kein "spontaner Ausbruch des Volkszorns" waren, wie von den Nazis behauptet wurde. Vielmehr waren sie von langer Hand geplant. Die Systematische Gewalt, die entmenschlichende Demütigung und die zerstörerischen Flammen waren - auch in Graz - der Beginn einer beispiellosen Verfolgung der jüdischen Bevölkerung.

Wir dürfen diese dunklen Jahre unserer Geschichte nie vergessen, denn  es gilt, Lehren aus ihnen zu ziehen und alles dafür zu tun, dass sich diese Verbrechen nie wiederholen. Die KPÖ war und ist bis heute die politische Kraft im Land, die sich stets gegen faschistische Strömungen und Unterdrückung eingesetzt hat. Viele ihrer Mitglieder und Anhänger mussten in der Vergangenheit dafür sogar ihr Leben lassen“, erinnert die Grazer KPÖ-Bürgermeisterin Elke Kahr an die historischen Leistungen der Kommunist:innen im Kampf gegen den Hitler-Faschismus.

Das sind die Kandidat:innen der KPÖ-Graz

13-03-26 In ei­ner Mit­g­lie­der­ver­samm­ling wur­den die Kan­di­dat:in­nen für die Ge­mein­de­rats­wahl so­wie die Lis­te­n­ers­ten für die Be­zirks­ver­t­re­tun­gen ge­wählt. „Wir sind ei­ne Par­tei mit Wer­te­kom­pass, das spie­gelt sich in den Wahl­lis­ten wi­der“, sagt Bür­ger­meis­te­rin El­ke Kahr.

ÖVP und NEOS gegen Verbesserungen für ME/CFS-Patient:innen

13-03-26 „In Ös­t­er­reich wird von rund 75.000 Pa­ti­ent:in­nen mit posta­ku­ten In­fek­ti­ons­syn­dro­men aus­ge­gan­gen. In der Stei­er­mark sind et­wa 10.200 Men­schen be­trof­fen", sag­t ­die Gra­zer KPÖ-Ge­mein­de­rä­tin Am­rei Läs­ser, die selbst Ärz­tin ist. „Ge­ra­de bei schwer Er­krank­ten kann be­reits der Weg zu ei­ner Or­di­na­ti­on oder Am­bu­lanz…

Iran-Krieg setzt Stadtfinanzen unter Druck – So reagiert Graz

05-03-26 An­ge­sichts der jüngs­ten geo­po­li­ti­schen Ent­wick­lun­gen und der mi­li­täri­schen An­grif­fe der USA und Is­ra­el auf den Iran hat Fi­nanz­stadt­rat Man­f­red Eber die Fi­nanz­di­rek­ti­on der Stadt Graz mit der Er­ar­bei­tung kon­k­re­ter Maß­nah­men zur Li­qui­di­täts­si­che­rung be­auf­tragt, wel­che zu­sätz­lich zu den be­reits im letz­ten…

Sozialfonds "Graz hilft" wird aufgestockt

24-02-26 „Mit den neu­en Richt­li­ni­en wird der Fonds ‚Graz hilft‘ noch stär­ker an den tat­säch­li­chen Be­dürf­nis­sen aus­ge­rich­tet. Es ist wich­tig, dass Gra­ze­rin­nen und Gra­zer in Not­si­tua­tio­nen oh­ne lan­ge Um­we­ge die Mög­lich­keit ha­ben, Un­ter­stüt­zung zu be­kom­men", sag­t ­Bür­ger­meis­te­rin El­ke Kahr

Veröffentlicht: 11. November 2022