Graz sichert leistbaren öffentlichen Verkehr
Keine Eingriffe in Fahrpläne – Zuzahlung zum Klimaticket wird reduziert, bleibt aber erhalten
Foto: © Julia Prassl
Die Stadt Graz setzt auch im Rahmen des laufenden Budgetkonsolidierungskurses ein klares Zeichen für leistbare und klimafreundliche Mobilität. Um den öffentlichen Nahverkehr attraktiv zu halten und den Bürgerinnen und Bürgern eine verlässliche Alternative zum motorisierten Individualverkehr anzubieten, leistet die Stadt Graz weiterhin eine Zuzahlung zum Klimaticket Steiermark.
Zudem stellen Bürgermeisterin Elke Kahr und Vizebürgermeisterin Judith Schwentner klar, dass Eingriffe oder Kürzungen in den Fahrplänen nicht zur Debatte stehen. Ziel der laufenden Budgetkonsolidierung ist es, die Finanzen der Stadt nachhaltig zu stabilisieren und gleichzeitig die Daseinsvorsorge abzusichern. Ein verlässliches, gut getaktetes Öffi-Angebot und leistbare Mobilität sind dabei unverzichtbar.
Die Mobilitätsmaßnahmen im Überblick:
- Zuzahlung zum Klimaticket Steiermark: Für alle, die in Graz ihren Hauptwohnsitz haben, leistet die Stadt weiterhin eine Zuzahlung zum Klimaticket Steiermark. Diese beträgt beträgt 60 Euro sowie 50 Euro bei ermäßigten Tarifen (Jugend – bis 26; Senior:innen – ab 65; Menschen mit Behinderung ab einem Behinderungsgrad von 70 %)
- SozialCard Mobilität gesichert: Für Grazerinnen und Grazer mit geringen Gehältern und Pensionen gibt es weiterhin die SozialCard Mobilität. Diese gilt im gesamten Grazer Liniennetz und kostet für das ganze Jahr 70 Euro.
- Verlässliches Fahrplanangebot: Medial kolportierte Einschnitte und Taktausdünnungen im Liniennetz der Graz Linien werden nicht umgesetzt. Das Angebot bleibt in gewohnter Qualität und Dichte aufrecht.
Bürgermeisterin Elke Kahr: „Mobilität ist ein Grundbedürfnis und ein wesentlicher Teil der Daseinsvorsorge. Deshalb ist es uns wichtig, diese Unterstützung für die Nutzung des Öffentlichen Verkehrs weiterhin für alle aufrecht zu erhalten.“
Veröffentlicht: 30. Oktober 2026