Arbeit und Beschäftigung
Gerade in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit, Jobunsicherheit und wirtschaftlicher Umbrüche kann jeder Mensch plötzlich in die Situation geraten, auf Unterstützung und Hilfe bei der Arbeitssuche angewiesen zu sein. Neben allen Bemühungen, Graz als Standort von Industrie, Handel, Forschung und Bildung mit sicheren Arbeitsplätzen zu stärken, braucht es daher zusätzliche Maßnahmen für Menschen, die auf Arbeitssuche sind.
Darum bemüht sich die Stadt Graz ergänzend zu Bundes- und Landeseinrichtungen um Vermittlungsangebote sowie um Unterstützung bei beruflicher Qualifizierung und Beschäftigungsprogramme für Personen, die es besonders schwer am Arbeitsmarkt haben. Dazu zählen etwa Jugendliche, ältere Arbeitssuchende oder Menschen mit psychischen Erkrankungen. Damit wollen wir als Stadt dazu beitragen, dass möglichst viele Grazer:innen eine Beschäftigung haben bzw. beruflich wieder Fuß fassen können.
Das hat der Gemeinderat beschlossen
- Der Grazer Pflege-Orientierungsmonat ermöglicht vierwöchige Einblicke in Pflegeberufe als Grundlage für eine Ausbildung. Damit wirkt die Stadt auch aktiv gegen den Personalmangel in der Pflege.
- Aus- und Weiterbildungen für Menschen mit niedrigem Einkommen werden mit dem Grazer Fonds für Aufstieg und Entwicklung (GRAFO) unterstützt.
- Der Ratgeber „Arbeiten in Graz“ hilft bei der Suche nach einem (neuen) Arbeitsplatz.
- Das „Karriere-Guiding“ begleitet ältere Arbeitssuchende mit städtischer Unterstützung.
- Das Projekt „Zuverdienst“ fördert die berufliche Wiedereingliederung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Niederschwellige Beschäftigungsprojekte wie „Bicycle“, „heidenspaß“, ERfA und „tag.werk“ werden von der Stadt unterstützt.
Junge Asylberechtigte zwischen 20 und 30 Jahren werden in einer Kooperation von AMS und der Stadt gezielt in Beschäftigung oder Ausbildung vermittelt, um so Integration in die Arbeitswelt und die Gesellschaft zu fördern.
Veröffentlicht: 25. Februar 2026