Lieber gleichberechtigt als später
Trotz rechtlicher Gleichstellung erfahren Frauen und Mädchen in vielen Lebensbereichen nach wie vor Benachteiligung: In der Berufswelt, bei der Aufteilung der Aufgaben zuhause oder bei der Entlohnung ihrer Arbeit. Auch Gewalt gegen Frauen sowie sexuelle Belästigung oderÜbergriffe sind nach wie vor ein weit verbreitetes Problem in unserer Gesellschaft. Die Stadt Graz unternimmt als Menschenrechtsstadt umfassende Bemühungen, um gegen die vielfältigen Benachteiligungen zu wirken und fördert zugleich zahlreiche Initiativen, die Frauen und Mädchen unterstützen, stärken und solidarisch vernetzen.
Das hat der Gemeinderat beschlossen:
- Grazer Fraueneinrichtungen werden umfassend in ihrer Beratungs-, Begleitungs- und Vernetzungsarbeit gefördert.
- Mit „Fritzi bringt’s“ wird regelmäßig breite Information für Frauen im öffentlichen Raum angeboten.
- Die Initiative „Ist Luisa da?“ wurde als niederschwelliges Hilfsangebot gegen Belästigung, etwa in Lokalen, Clubs oder Schwimmbädern, etabliert.
- „Stopp-Gewalt“-Tafeln im öffentlichen Raum sowie Kampagnen machen auf Hilfs- und Gewaltpräventions-Angebote aufmerksam.
- Für den Grazer Frauenrat wurde eine eigene Geschäftsführung eingerichtet.
- Der Grazer Frauenpreis wird jährlich zur Sichtbarmachung feministischen Engagements verliehen.
- Mit Peri-Boxen werden kostenlose Menstruationsartikel an mehreren Grazer Mittelschulen bereitgestellt.
Veröffentlicht: 25. Februar 2026