Sicher sozial: Stadt der Solidarität
Durch die starke Teuerung bei Lebensmitteln, Energiepreisen oder Wohnkosten haben viele Menschen heute deutlich weniger Geld zur Verfügung. Aber auch Menschen mit guten Einkommen können plötzlich auf Hilfe angewiesen sein: durch eine Demenzerkrankung, eine körperliche Einschränkung oder den Verlust des Arbeitsplatzes. Darum ist ein starkes soziales Netz für alle Bürger:innen unserer Stadt wichtig und schafft zugleich Sicherheit, da Menschen mit ihren Nöten nicht alleine gelassen werden.
Um für Menschen in schwierigen Zeiten da zu sein, hat der Gemeinderat beschlossen:
- Die SozialCard Graz wurde 2022 ausgeweitet. Nun haben auch jene Grazerinnen und Grazer Anspruch, die arbeiten, aber nur so wenig Lohn haben, dass sie Wohnunterstützung beziehen. Menschen mit geringem Einkommen oder niedriger Pension bekommen so Energiekostenzuschuss, Weihnachtsbeihilfe, Kleinkinderzuschuss, Schulstartgeld, kostenlosen Eintritt bei vielen Kulturveranstaltungen sowie ein Öffi-Jahresticket um 60 Euro.
- Der Neubau der Küche Graz hat begonnen. Dort können künftig täglich bis zu 15.000 kostengünstige Essensportionen für Grazer Kinderbetreuungs- und Sozialeinrichtungen gekocht werden.
- Der Taxikosten-Zuschuss für mobilitätseingeschränkte Grazerinnen und Grazer mit geringem Einkommen wurde vereinfacht und verbessert.
- Der „Graz hilft“-Fonds als einmalige Hilfe für in Not geratene Grazerinnen und Grazer wurde ausgebaut. Dazu wurden Gelder zur Förderung von Parteien gekürzt, die nun zur Linderung von Notlagen verwendet werden.
- Anstellung von Soziallots:innen im Sozialamt und in der Pflegedrehscheibe, die Menschen in schwierigen Lebensphasen bei alltäglichen Erledigungen unterstützen.
- Der Härtefallfonds der Stadt Graz wurde eingerichtet, um einkommensschwachen Haushalten bei hohen Energiekosten zu helfen.
- Pakete gegen Wohnungslosigkeit wurden fixiert – etwa die Sicherung der Notschlafstellen für wohnungslose Menschen, die Einrichtung der Grazer Bahnhofsmission, die Errichtung eines Wohnhauses für junge Erwachsene oder die Sanierung des städtischen Frauen- und Männerwohnhauses.
Veröffentlicht: 25. Februar 2026