Ein Zuhause, das leistbar ist

Rechenschaftsbericht-20212026_RGB_Seite_03_Bild_0001.png

In ganz Österreich sind die Wohnkosten in den letzten Jahren enorm gestiegen. Politiker und Medien tun oft so, als wäre das ein Naturgesetz. Dabei können Mietpreise begrenzt werden und leistbarer öffentlicher Wohnraum wirkt auch dämpfend auf die Preise am privaten Wohnungsmarkt.

Die Stadt Graz zeigt mit Bürgermeisterin Elke Kahr ganz konkret, dass eine andere Politik möglich ist. Während anderswo Gemeindewohnungen privatisiert werden und auch in Graz ÖVP, FPÖ oder NEOS saftige Erhöhungen der Mieten im Gemeindebau fordern, steht der von der KPÖ eingeschlagene Weg für sich: Graz gehört nach wie vor zu den Landeshauptstädten mit den niedrigsten Mietpreisen.

Dafür stehen auch seit vielen Jahren die bewährten Anlaufstellen, die Mieterinnen und Mietern Beratung und Hilfe bieten, wie die städtische Wohnungsinformationsstelle (WOIST) oder der Mieter:innen-Notruf der KPÖ Graz. Für uns ist Wohnen – ob in privater Vermietung, Gemeindebau, Genossenschaft oder im Eigentum – ein Grundbedürfnis und somit ein Grundrecht, das weder Ware noch Spekulationsobjekt sein soll.
 

Das hat der Gemeinderat beschlossen:

  • Ein Mieten-Deckel für über 4.500 stadteigene Gemeindewohnungen wurde eingeführt, um leistbares Wohnen für viele Menschen in Graz sicherzustellen.
  • Über 4.000 Gemeindewohnungen wurden seit 2022 an Menschen und Familien in Graz neu zugewiesen, die so mit günstigem Wohnraum versorgt werden konnten.
  • Seit 2022 gibt es in Graz 420 neue Gemeindewohnungen, mit denen wir zusätzlichen leistbaren Wohnraum anbieten können.
  • 300 weitere Gemeindewohnungen befinden sich in der Fertigstellung.
  • Für über 400 neue Gemeindewohnungen wurden Grundstücke gesichert.
  • Über 380 Gemeindewohnungen wurden saniert, um die Wohnqualität zu verbessern und langfristig zu sichern.
  • Die Wartezeit auf eine Gemeindewohnung wurde durch die Senkung der nötigen Hauptwohnsitz-Dauer von fünf auf ein Jahr deutlich verkürzt.
  • Gegen den Airbnb-Wildwuchs wurden Schritte gesetzt, um Wohnraum für den regulären Mietmarkt zu erhalten.
  • Der Kautionsfonds der Stadt Graz unterstützt Mieter:innen beim Wohnungswechsel.
  • Durch thermische Sanierungen konnten die Energiekosten für Mieterinnen und Mieter gesenkt werden.
  • Die neu geschaffene Wohnberatung des Sozialamts dient als Anlaufstelle für Grazerinnen und Grazer und unterstützt aktiv bei der Wohnungssuche.
  • Die Mietzinszuzahlung für Mieter:innen von Gemeindewohnungen wurde 1997 auf Druck der KPÖ eingeführt. Damit soll keine Familie mehr als ein Drittel des Netto-Einkommens für das Wohnen ausgeben. Dieses wichtige Instrument muss gerade jetzt erhalten bleiben.

Gut gepflegt

25-02-26 In der Zu­stän­dig­keit von Pf­le­ge-Stadt­rat Robert Krot­zer wur­de in Graz ein brei­tes Netz der Pf­le­ge-Ver­sor­gung aus­ge­baut.

Gute Arbeitsbedingungen

25-02-26 In der Zu­stän­dig­keit von Pf­le­ge-Stadt­rat Robert Krot­zer wur­de in Graz ein brei­tes Netz der Pf­le­ge-Ver­sor­gung aus­ge­baut.

Gute Bildung für alle

25-02-26 Auch in bud­ge­tär schwie­ri­gen Zei­ten steht die KPÖ zu ei­ner gu­ten Kin­der­bil­dung und -be­t­reu­ung, zum Aus­bau der Gra­zer Schu­len so­wie zur Stär­kung des Uni­ver­si­täts- und Wis­sen­schafts­stand­orts Graz.

Eine Stadt für alle Menschen

25-02-26 Graz soll ein gu­tes Zu­hau­se für al­le hier le­ben­den Men­schen sein: Für Kin­der und Ju­gend­li­che, für Schü­ler:in­nen und Stu­die­ren­de, für be­ruf­s­tä­ti­ge Men­schen und Fa­mi­li­en so­wie für Se­nior:in­nen.

Veröffentlicht: 25. Februar 2026