Eine Stadt für alle Menschen

Rechenschaftsbericht-20212026_RGB_Seite_08_Bild_0001.png

Graz soll ein gutes Zuhause für alle hier lebenden Menschen sein: Für Kinder und Jugendliche, für Schüler:innen und Studierende, für berufstätige Menschen und Familien sowie für Senior:innen. Dabei ist es uns wichtig, auf keinen Menschen zu vergessen. Wir bemühen uns um eine inklusive Gesellschaft, die Hürden abbaut im Sinne eines guten Miteinanders aller - für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen, für Familien oder alleinerziehende Personen, für junge Menschen in schwierigen Verhältnissen oder für ältere Menschen, die mit dem raschen Wandel unserer Gesellschaft schwer Schritt halten können.

Damit wollen wir Benachteiligung, Einsamkeit und sozialer Isolation entgegenwirken und Räume des Zusammenkommens, der zwischenmenschlichen Unterstützung und Hilfsbereitschaft fördern. Dazu gehören für uns auch die vierbeinigen Freunde und Mitbewohner vieler Menschen und Familien, die wir im Sinne einer tierfreundlichen Stadt ebenso mitdenken.
 

Das hat der Gemeinderat beschlossen:

  • Für Kinder und Jugendliche gibt es in Graz ein breites Angebot, das von den Jugendzentren und der mobilen Jugendarbeit über geförderte Feriencamps und das Kindermuseum bis zu Sportangeboten und Spielmobilen reicht. Die Mitsprache von jungen Menschen sichert etwa die Wahl der Kinderbürgermeister:innen oder das Jugendbeteiligungsprojekt „proAct Jugendbudget“.
  • Eine wichtige Anlaufstelle für Grazer Familien ist das Familien.Kompetenz.Zentrum. in der Grabenstraße mit einem breiten Angebot an Beratung, Information und Unterstützung für Eltern mit minderjährigen Kindern.
  • Für Seniorinnen und Senioren in Graz bietet das Senior:innen-Büro ein umfangreiches Angebot, das von Veranstaltungen, Kursen und Freizeitangeboten über digitale Teilhabe für Senior:innen bis zum Taxikosten-Zuschuss für mobilitätseingeschränkte Personen mit geringem Einkommen reicht.
  • Stärkung des Migrant:innenbeirats, damit auch all jene Grazerinnen und Grazer, die kein kommunales Wahlrecht haben, gehört und vertreten werden. Zusammen mit den weiteren Beiräten der Stadt Graz – Beirat für Bürger:innenbeteiligung,
    Menschenrechtsbeirat, Interreligiöser Beirat, Beirat für Menschen mit Behinderung, Klima-Beirat oder Naturschutz-Beirat – können so viele Stimmen aus der Bevölkerung und von Expert:innen in städtische Entscheidungen einfließen.
  • Auf Initiative der KPÖ wurde in mehreren Handelsfilialen in Graz die „Stille Stunde“ eingeführt, um besonders reizempfindlichen Menschen den Lebensmitteleinkauf angenehmer zu gestalten. Während dieser Stunde werden sämtliche Beschallungen pausiert.
  • Barrierefreie Checkliste für Veranstaltungen: Im Gemeinderat wurde beschlossen, dass geförderte Veranstaltungen
    informieren, ob vor Ort Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung gegeben ist.
  • Barrierefreie Weihnachtsstände: Seit 2023 gibt es auf Initiative der KPÖ unterfahrbare Tische mit ausreichend Platz, um auch Menschen im Rollstuhl einen genussvollen Aufenthalt auf den Adventmärkten zu ermöglichen.
  • Um den Hundehalter:innen einen Gesamtüberblick über bestehende Angebote – von Hundewiesen bis Gackerl-Sackerl-Spender – zu ermöglichen, wurde auf Initiative der KPÖ eine digitale Hunde-Stadtkarte erstellt, die unter graz.at/hundestadtplan abrufbar ist. Dieser Stadtplan ist natürlich nur eines von vielen Angeboten, das die Stadt Graz im Sinne des Tierschutzes anbietet

 

Außerdem: Gemeinsam mit dem Verein Lennymarkt bietet die KPÖ Graz monatlich im Volkshaus ein Angebot an, bei dem Menschen mit geringen Einkommen kostenloses Tierfutter für ihre Haustiere erhalten. 

Gut gepflegt

25-02-26 In der Zu­stän­dig­keit von Pf­le­ge-Stadt­rat Robert Krot­zer wur­de in Graz ein brei­tes Netz der Pf­le­ge-Ver­sor­gung aus­ge­baut.

Gute Arbeitsbedingungen

25-02-26 In der Zu­stän­dig­keit von Pf­le­ge-Stadt­rat Robert Krot­zer wur­de in Graz ein brei­tes Netz der Pf­le­ge-Ver­sor­gung aus­ge­baut.

Gute Bildung für alle

25-02-26 Auch in bud­ge­tär schwie­ri­gen Zei­ten steht die KPÖ zu ei­ner gu­ten Kin­der­bil­dung und -be­t­reu­ung, zum Aus­bau der Gra­zer Schu­len so­wie zur Stär­kung des Uni­ver­si­täts- und Wis­sen­schafts­stand­orts Graz.

Lieber gleichberechtigt als später

25-02-26 Die Stadt Graz un­ter­nimmt als Men­schen­rechts­stadt um­fas­sen­de Be­müh­un­gen, um ge­gen die viel­fäl­ti­gen Be­nach­tei­li­gun­gen zu wir­ken und för­dert zu­g­leich zahl­rei­che In­i­tia­ti­ven, die Frau­en und Mäd­chen un­ter­stüt­zen, stär­ken und so­li­da­risch ver­net­zen.

Veröffentlicht: 25. Februar 2026