Inklusion: So sollen Behördenwege in Graz einfacher werden

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Gemeinderat Philipp Ulrich setzt sich für mehr Inklusion im Alltag ein. (Foto: Julia Prassl)
Foto: © KPÖ Graz/Prassl

Im Alltag haben Menschen mit Behinderungen oder Lernschwierigkeiten ein besonders breites Spektrum an unterschiedlichen Unterstützungsbedarf. Manche benötigen eine Vollzeitbetreuung, andere wiederum leben sehr selbständig. 

„Ihnen sollten benötigte Informationen in einfacher Sprache zur Verfügung gestellt werden. Das hilft den Betroffenen, Inhalte schneller zu erfassen und das Gelesene gegebenenfalls gleich in die Tat umzusetzen“, sagt KPÖ Inklusionssprecher Philipp Ulrich.

Im Sozialportal des Landes Steiermark oder dem Behindertenbeirat der Stadt Graz werden Dokumente schon in solchen Formaten angeboten. Der Lebensalltag umfasst allerdings sehr viel mehr: Sie heiraten, fahren auf Urlaub, ziehen um, gehen in die Kirche oder treten aus dieser aus. Für manche dieser Tätigkeiten benötigt es viele Seiten an Anträgen. 

„Gerade hier können wir ihnen als Stadt Graz unsere Hilfe anbieten und die Formulare so gestalten, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten sie selbständig und ohne Unterstützung ausfüllen können“, sagt Ulrich.

Das Bürger:innenamt wird nun prüfen, welche Formulare besonders geeignet sind, um sie zusätzlich in einfacher Sprache für Menschen mit Lernschwierigkeiten anzubieten.

 

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Graz fordert: Keine Verschlechterung des Pflegeschlüssels!

23-01-26 Die Lan­des­re­gie­rung plant ei­ne Kür­zung des Per­so­nal­schlüs­sels in Pf­le­ge­wohn­hei­men. Al­lein in Graz wä­ren rund 2.400 Heim­be­woh­ner:in­nen von ei­ner sol­chen Kür­zung di­rekt be­trof­fen. Als Pf­le­ge­wohn­heim­be­t­rei­be­rin trägt die Stadt Graz hier ei­ne be­son­de­re Ver­ant­wor­tung, denn sie ist der öf­f­ent­li­chen Da­s­eins­vor­sor­ge verpf­lich­tet –…

»Schutz des Grazer Trinkwassers muss oberste Priorität haben!«

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SWÖ: KPÖ unterstützt gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen

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Veröffentlicht: 23. Januar 2023