Keine weitere Liberalisierung des Glücksspiels!

Bürgermeisterin Elke Kahr warnt vor negativen Folgen der Pläne von Teilen der Bundesregierung

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„Es ist nicht einzusehen, dass einzelne Anbieter riesige Summen mit dem Glücksspiel verdienen, die Gesellschaft aber für die Kosten aufkommen muss, die die Spielsucht verursacht“, so Bürgermeisterin Elke Kahr.

Das Glücksspiel ist in Österreich ein riesiger Markt mit sehr vielen negativen Begleiterscheinungen. Neben dem staatlichen Monopol gibt es, in den Bundesländern unterschiedlich geregelt, das „Kleine Glücksspiel“ und ein riesiges Angebot an Sportwetten, die in Österreich nur schwach reguliert sind, weil sie als „Geschicklichkeitsspiele“ gelten.

Spielsucht ist ein großes gesellschaftliches Problem, das Jahr für Jahr die Existenz tausender betroffener Familien gefährdet. Trotz bestehender Schutzbestimmungen ist es möglich, in kurzer Zeit enorme Summen zu verspielen. Umso alarmierender ist es, dass die Bundesregierung noch vor dem Sommer ein neues Gesetz beschließen lassen möchte, das die Konzessionen für Online-Glücksspiel und die Lotterien in einer Hand bündeln und laut Bericht der „Presse“ vom 11. März 2026 nach den Wünschen von ÖVP und NEOS im Sinne einer Liberalisierung an einen privaten Anbieter vergeben werden solle.

Die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr warnt vor den Folgen einer weiteren Liberalisierung und Ausweitung des Glücksspielmarktes in Österreich: „Es wäre sinnvoller, am Monopol festzuhalten und bei den bestehenden Angeboten den Schutz zu verbessern. Vor allem sollte es nicht mehr möglich sein, so viel Geld in kurzer Zeit zu verspielen. Gleichzeitig sollten illegale Online-Angebote konsequent blockiert und Sportwetten strenger reguliert werden. Es ist nicht einzusehen, dass einzelne Anbieter riesige Summen mit dem Glücksspiel verdienen, die Gesellschaft aber für die Kosten aufkommen muss, die die Spielsucht verursacht.“

 

 

 

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Sportwetten endlich als Glücksspiel einstufen!

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Veröffentlicht: 13. März 2026