ME/CFS: Beratung verhindert lange Verfahren

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Gute Unterstützungsangebote, etwa eine Pflegegeldberatung können Problemen und langen Verfahren vorbeugen, betont Ärztin und KPÖ-Gemeinderätin Amrei Lässer.

Wie nun bekannt wurde, sind Personen mit ME/CFS in der Begutachtung benachteiligt. Eine interne PVA-Gutachter-Schulung verwendet veraltete Unterlagen. Eine Präsentation der Österreichischen Akademie für ärztliche und pflegerische Begutachtung (ÖBAK) enthält laut Medienberichten Leseempfehlungen zu ME/CFS und Post-Covid, die nicht dem aktuellen Wissenschaftsstand entsprechen.
 

KPÖ drängt auf Pfegegeldberatung

„Gerade kranke Menschen brauchen Unterstützung und sollen sich nicht für ihre Krankheit rechtfertigen müssen“, betont die Grazer KPÖ-Gemeinderätin Amrei Lässer, selbst Ärztin.

Daher ist es wichtig, dass das Land Steiermark im Zuge der ME/CFS Ambulanz eine spezifische Pflegegeldberatung einrichtet. „Diese Beratungsstelle kann dann für die Gutachter sämtlich Unterlagen so aufbereiten, dass aufwendige Einspruchsverfahren und unnötige Kosten für die öffentliche Hand vermieden werden“, so Lässer.

Bereits im Februar hat der Grazer Gemeinderat mit breiter Mehrheit vom Land Steiermark die Einrichtung einer solchen Beratungsstelle gefordert. Mehr Infos dazu hier.

ÖVP und NEOS gegen Verbesserungen für ME/CFS-Patient:innen

13-03-26 „In Ös­t­er­reich wird von rund 75.000 Pa­ti­ent:in­nen mit posta­ku­ten In­fek­ti­ons­syn­dro­men aus­ge­gan­gen. In der Stei­er­mark sind et­wa 10.200 Men­schen be­trof­fen", sag­t ­die Gra­zer KPÖ-Ge­mein­de­rä­tin Am­rei Läs­ser, die selbst Ärz­tin ist. „Ge­ra­de bei schwer Er­krank­ten kann be­reits der Weg zu ei­ner Or­di­na­ti­on oder Am­bu­lanz…

Veröffentlicht: 30. April 2026