Nach mehreren Vorfällen: Graz hält einen Hundegipfel ab

Dani Katzensteiner mit Pudel Albert im Augarten(c)KPÖ Prassl.jpg
Nach mehreren Vorfällen mit freilaufenden Hunden, aber auch dem Auslegen von Giftködern, wird in Graz auf Antrag von KPÖ-Gemeinderätin Daniela Katzensteiner ein Hundegipfel abgehalten. Der Antrag dazu wurde mehrheitlich angenommen - einzig die ÖVP war dagegen.  (Foto Julia Prassl)

Für viele Menschen in Graz sind Hunde treue Begleiter im Alltag geworden. Man kann aber zunehmend beobachten, dass sich Hundehalter:innen nicht an die Regeln halten. Zunehmend gibt es Probleme mit Tierhalter:innen die ihre Hunde im Grazer Grünraum nicht an der Leine führen. Es häufen sich beispielsweise Beschwerden über freilaufende Hunde am Rosenhain oder im Leechwald.

Als Anrainerin der Eustacchio Gründe kann ich hier täglich freilaufende Hunde beobachten, auch im Bereich des dortigen Bezirkssportplatzes, wo sich viele Kinder und Jugendliche aufhalten“, berichtet KPÖ-Tierschutzsprecherin Daniela Katzensteiner, selbst Hundefreundin.  „Erst kürzlich wurde mir von einem Vorfall berichtet, bei dem ein Kind auf einem Spielplatz von einem Hund gejagt wurde. Zum Glück ist das noch gut ausgegangen. Dass das aber nicht immer so ist, haben in letzter Zeit Vorfälle mit Hunden gezeigt, bei denen Menschen durch Attacken teils schwer verletzt wurden“, sagt Katzensteiner.

Nicht angeleinte Hunde sind auch eine Gefahr für Wildtiere. So kommt es jedes Jahr auch in Graz zu Rehrissen durch sie. Auch im Stadtpark jagen sie die dort ansässigen Enten.

„All dies untergräbt das friedliche Miteinander in unserer Stadt. Es ist leider auch nicht auszuschließen, dass das Fehlverhalten einiger Hundebesitzer:innen bei manchen offenbar zu solcher Wut führt, dass diese Giftköder auslegen. Nicht, dass irgendetwas das Vergiften von Hunden rechtfertigen würde, doch ist es leider Fakt, dass immer wieder Giftköder im öffentlichen Raum oder auch in privaten Gärten gefunden werden und dadurch auch Tiere zu Schaden kommen“, betont Katzensteiner.

Auf ihren Antrag hin hat der Gemeinderat mehrheitlich beschlossen, einen Hundegipfel einzuberufen. Dabei soll die für Tierschutz zuständige Stadträtin Claudia Schönbacher (KFG) unter Einbeziehung relevanter Stellen, wie etwa dem Veterinäramt, der Ordnungswache und der Polizei und der Abteilung Grünraum und Gewässer, bereits bestehende Ansätze aufeinander abstimmen und weitergehende Maßnahmen zur Gewährleistung der Einhaltung der die Haltung von Hunden betreffenden Regeln erarbeiten. Giftköder und entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Hunde sollen ebenfalls Thema des Gipfels sein.

Einzig die ÖVP hat gegen die Abhaltung des Hundegipfels in Graz gestimmt.

 

Mitmachen in der KPÖ

 

Ohne-Sie-sind-wir-einer-zu-wenig.jpg

Helfen Sie mit! Kämpfen wir gemeinsam für leistbares Wohnen, höhere Löhne und niedrigere Preise, für gute Pflege, soziale Gerechtigkeit und eine andere Welt!

Machen Sie mit in der KPÖ! Denn ohne Sie sind wir eine:r zu wenig!
www.kpoe-steiermark.at/mitmachen

Blau-Schwarz kürzt, sanktioniert und kriminalisiert: Neues Sozialunterstützungsgesetz tritt in Kraft

30-01-26 Be­reits am Sonn­tag tritt nun das neue, ver­schärf­te So­zial­un­ter­stüt­zungs­ge­setz der blau-schwar­zen Lan­des­re­gie­rung in Kraft. Die KPÖ kri­ti­siert die­sen Schritt scharf: Statt Ar­mut zu be­kämp­fen, wird sie ver­schärft. Durch die Ab­sen­kung des Höchst­sat­zes um fünf Pro­zent ver­sch­lech­tern sich die Leis­tun­gen für…

Gefängnisdebatte: »Den Worten müssen endlich Taten folgen«

30-01-26 „Lei­der muss im­mer erst et­was Sch­lim­mes pas­sie­ren, da­mit man in der Öf­f­ent­lich­keit über die Pro­b­le­me in un­se­ren Ge­fäng­nis­sen spricht. So­bald die Schlag­zei­len ver­schwin­den, schwin­det auch das In­ter­es­se an Lö­sun­gen. Was wir brau­chen sind Maß­nah­men und ech­te Re­for­men, nicht nur lee­re…

Knapp 12.000 Euro kamen im Mürztal Menschen in Notlagen zugute

29-01-26 Die KPÖ legt ein­mal im Jahr tra­di­tio­nell am Tag der of­fe­nen Kon­ten Re­chen­schaft über die Ver­wen­dung ih­rer Po­lit-Be­zü­ge ab. Denn seit 1998, als Er­nest Kal­te­neg­ger zum ers­ten Mal in die Gra­zer Stadt­re­gie­rung ein­zog, be­hal­ten sich KPÖ-Man­da­tar:in­nen nur ei­nen Teil ih­rer…

Nächste Kündigungswelle bei AVL: Wie viele Hiobsbotschaften braucht es noch?

29-01-26 Schon wie­der trifft ei­ne Hi­obs­bot­schaft die stei­ri­sche In­du­s­trie: Bei AVL sol­len 350 Ar­beits­plät­ze ge­s­tri­chen wer­den und das nach­dem be­reits im Vor­jahr ei­ne Kün­di­gungs­wel­le für gro­ße Ver­un­si­che­rung ge­sorgt hat. Für die KPÖ ist klar: Es kann nicht sein, dass na­he­zu im…

Veröffentlicht: 22. März 2024