SWÖ: KPÖ unterstützt gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen

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„Ein Lohnabschluss deutlich unter der Inflation mitten in der Teuerungskrise würde die Personalnot in unserem Bereich noch weiter verschlimmern“, sagt Philipp Ulrich.
Foto: © KPÖ Graz

Am 26. Jänner startet die fünfte Verhandlungsrunde für die Kollektivverträge der Sozialwirtschaft Österreich. In Vorbereitung darauf fand am 21. Jänner in Graz eine Betriebsräte-Konferenz statt. Mit dabei KPÖ-Gemeinderat Philipp Ulrich, selbst Behindertenbetreuer/Pflegeassistent und Betriebsrat bei LebensGroß: „Wir sind 130.000 Beschäftigte in der Sozialwirtschaft. Wir geben Halt, wir pflegen, wir unterstützen – und trotzdem liegen unsere Löhne weit unter dem, was gerecht wäre. Deshalb lassen wir uns auch in der bevorstehenden Verhandlungsrunde nicht mit Almosen abspeisen.“

Das derzeitige Angebot der Arbeitgeber liegt bei einer Lohnerhöhung von jeweils 1,7 Prozent für 2026 und 2027. Viel zu wenig für die Beschäftigten, denn durch sehr niedrige Abschlüsse in der Vergangenheit hinkt das Lohnniveau in der SWÖ anderen Branchen hinterher. Darum fordern Gewerkschaft und Betriebsrät:innen 4 Prozent. Erste Streikmaßnahmen haben bereits stattgefunden.

„Gerade die Arbeit mit Menschen ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft. Viele von uns arbeiten in Teilzeitverhältnissen. Ein Lohnabschluss deutlich unter der Inflation mitten in der Teuerungskrise würde die Personalnot in unserem Bereich noch weiter verschlimmern. Faire Löhne wirken doppelt: sie helfen den Beschäftigten und den Betreuten“, sagt Ulrich.

 

 

 

 

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Veröffentlicht: 21. Januar 2026