Verbesserter Diskriminierungsschutz dringend notwendig

Beim Schutz vor Diskriminierung herrscht in Österreich Verbesserungsbedarf. Gemeinderätin Uli Taberhofer hat darum im Gemeinderat eine dringliche Anfrage gestellt. 

uli-taberhofer-gr.jpg
Ulrike Taberhofer präsentiert ihre Dringliche Anfrage (Foto: Julia Prassl/KPÖ)

Derzeit gibt es keinen gesetzlichen Schutz, wenn Personen beim Zugang und bei der Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, des Alters, der Religion oder der Weltanschauung benachteiligt oder belästigt und so in ihrer Würde verletzt werden. Das gilt auch für den Bereich des Sozialschutzes, bei sozialen Vergünstigungen und bei der Bildung. 

"Wesentlich ist, dass Menschen in unterschiedlichen Lebensbereichen keinen Diskriminierungen und Belästigungen ausgesetzt werden dürfen. Darum braucht es eine Vereinheitlichung des Gleichbehandlungsrechts, denn die bestehende Kompetenzaufteilung in der Bundesverfassung führt dazu, dass es 21 unterschiedliche Gesetze in Österreich gibt, was somit auch zu Umsetzungslücken führt", sagt Uli Taberhofer.

Im Gemeinderat hat sie sich für eine bundesweite Verheinheitlichung der Gesetze eingesetzt. Damit soll ein generelles Diskriminierungsverbot verankert werden, das gleichen Schutz vor allen Formen der Diskriminierung bietet und dadurch auch einen niederschwelligen Zugang zum Recht ermöglicht.

Graz wählt am 28. Juni

20-02-26 Hier fin­den Sie al­le In­for­ma­tio­nen zu den Wah­len des Ge­mein­de­rats, der Be­zirks­ver­t­re­tun­gen und des Mi­grant:in­nen­bei­rats.

Neuaufstellung Messe Graz: Gemeinderat beschließt finanzielle Absicherung

13-02-26 Der Gra­zer Ge­mein­de­rat hat mehr­heit­lich ei­nen Ei­gen­ka­pi­tal­zu­schuss in Höhe von 5 Mil­lio­nen Eu­ro für die Mes­se Con­gress Graz (MCG) be­sch­los­sen. Da­mit wird ein ent­schei­den­der Schritt ge­setzt, um die Mes­se neu auf­zu­s­tel­len und wirt­schaft­lich nach­hal­tig ab­zu­si­chern.

Gefängnisdebatte: »Den Worten müssen endlich Taten folgen«

30-01-26 „Lei­der muss im­mer erst et­was Sch­lim­mes pas­sie­ren, da­mit man in der Öf­f­ent­lich­keit über die Pro­b­le­me in un­se­ren Ge­fäng­nis­sen spricht. So­bald die Schlag­zei­len ver­schwin­den, schwin­det auch das In­ter­es­se an Lö­sun­gen. Was wir brau­chen sind Maß­nah­men und ech­te Re­for­men, nicht nur lee­re…

Rechenschmäh beim SWÖ-Abschluss

27-01-26 KPÖ: »Kein Grund zur Freu­de«.Die­ser Ab­schluss ist ein Schlag ins Ge­sicht für al­le, die in die­sem Be­reich ar­bei­ten und sich in den letz­ten Wo­chen für bes­se­re Löh­ne en­ga­giert ha­ben. Die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen wa­ren st­reik­be­reit, wur­den aber vom Ver­hand­lungs­team im Stich ge­las­sen“, sag­t K­PÖ-Ge­mein­de­rat Phi­l­ipp…

Veröffentlicht: 19. Mai 2022