Zweite Bim-Trasse durch die Innenstadt beschlossen

Seit Jahrzehnten wird in Graz über eine Entlastung des öffentlichen Verkehrs in der Innenstadt diskutiert. Veranstaltungen in der Herrengasse, am Haupt- oder Südtirolerplatz führen immer wieder zu Beeinträchtigungen oder sogar temporären Stillstand des Straßenbahnbetriebes. Mit dem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss der Innenstadtentflechtung gehören diese Probleme nun aber bald der Vergangenheit an.

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Mit Piktogrammen wurde am europaweiten „Autofreien Tag“ 2020 die Neuordnung des Verkehrs in der Neutorgasse vorgestellt. (Foto: Wolfgang Wehap)

Schon als Verkehrsstadträtin war Bürgermeisterin Elke Kahr maßgeblich in die Planung der Ausweichstrecke vom Jakominiplatz über die Neutor- und Belgiergasse in die Annenstraße eingebunden. Unter Vizebürgermeisterin Judith Schwentner, ihrer Nachfolgerin im Verkehrsressort, wird das 37,5 Millionen Euro schwere Projekt nun angegangen. Finanziert wird es von Stadt, Land und erstmals auch dem Bund.

„Jahrelange Arbeit trägt jetzt Früchte. Mein Dank gilt allen die hier mitgearbeitet haben“, sagt Elke Kahr.

Erste Vorarbeiten für die Innenstadtentflechtung beginnen im Herbst. Ab Jänner 2023 startet zwischen Jakomini- und Andreas-Hofer-Platz die erste Bauphase während der auch die Neutorgasse gesperrt werden wird. Ein Jahr später folgt die für elf Monate anberaumte Erneuerung der Tegetthoffbrücke. Zuletzt wird der Abschnitt Belgier- und Vorbeckgasse gebaut, bevor ab November 2025 die ersten Straßenbahnen über die neue Strecke fahren werden.

 Mit der Innenstadtentflechtung werden auch neue Geh- und Radwege entstehen und neue Bäume gepflanzt. Außerdem wird die Bauzeit auch für die Kanalsanierung im entsprechenden Bereich genutzt werden. In einem einstimmigen Beschluss hat der Gemeinderat dafür 2,4 Millionen Euro freigegeben.

Graz fordert: Keine Verschlechterung des Pflegeschlüssels!

23-01-26 Die Lan­des­re­gie­rung plant ei­ne Kür­zung des Per­so­nal­schlüs­sels in Pf­le­ge­wohn­hei­men. Al­lein in Graz wä­ren rund 2.400 Heim­be­woh­ner:in­nen von ei­ner sol­chen Kür­zung di­rekt be­trof­fen. Als Pf­le­ge­wohn­heim­be­t­rei­be­rin trägt die Stadt Graz hier ei­ne be­son­de­re Ver­ant­wor­tung, denn sie ist der öf­f­ent­li­chen Da­s­eins­vor­sor­ge verpf­lich­tet –…

»Schutz des Grazer Trinkwassers muss oberste Priorität haben!«

23-01-26 Im De­zem­ber stell­te KPÖ-Ge­mein­de­rä­tin Mi­riam Her­lics­ka im Ge­mein­de­rat ei­nen An­trag, der die Si­cher­heit des Gra­zer Trink­was­sers in Zu­sam­men­hang mit dem ge­plan­ten Mur­kraft­werk in St­ü­bing zum In­halt hat­te. Wie sich her­aus­s­tell­te zur rech­ten Zeit.   

SWÖ: KPÖ unterstützt gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen

21-01-26 Am 26. Jän­ner star­tet die fünf­te Ver­hand­lungs­run­de für die Kol­lek­tiv­ver­trä­ge der So­zial­wirt­schaft Ös­t­er­reich. In Vor­be­rei­tung dar­auf fin­det zur Stun­de in Graz ei­ne Be­triebs­rä­te-Kon­fe­renz statt. Mit da­bei KPÖ-Ge­mein­de­rat Phi­l­ipp Ul­rich, selbst Be­hin­der­ten­be­t­reu­er/Pf­le­geas­sis­tent und Be­triebs­rat bei Le­bens­Groß.

Veröffentlicht: 28. April 2022