Bezirksrat Innere Stadt einstimmig gegen Busbahnhof Marburger Kai

KPÖ: Umdenkprozess muss jetzt einsetzen

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Der Widerstand gegen die geplante Verlegung des Busbahnhofes vom Andreas-Hofer-Platz zum Marburger Kai verstärkt sich. Bei der gestrigen Bezirksratssitzung im Bezirk Innere Stadt wurde auf Initiative der KPÖ ein gemeinsamer Antrag der Fraktionen ÖVP, KPÖ und Grüne einstimmig angenommen, in welchem gefordert wird, dieses Vorhaben abzublasen und einen anderen Standort für den Busbahnhof zu suchen.

Die Liste der Bedenken und zu erwartenden Probleme ist lang, wie bereits Gemeinderat Manfred Eber in seinem gleichlautenden Antrag bei der jüngsten Gemeinderatssitzung aufzählte:

Es fehlen die notwendigen infrastrukturellen Voraussetzungen wie WC, Warteraum, Informa­tionsbereich etc. Der Marburger Kai wäre wohl nur noch einspurig befahrbar, darüber hinaus wird auch durch ein- und ausparkende Busse die Staugefahr erhöht. Zahlreiche Parkplätze in der Blauen Zone für AnrainerInnen, BesucherInnen und KundInnen gehen verloren. Die Ein- und Ausfahrt des Hauses Marburger Kai 47 wird erschwert. Davon sind rund 30 BewohnerInnen und acht Büros betroffen. Für die NutzerInnen dieses Gebäudes würde eine erhöhte Lärm- und Luftbelastung entstehen.

„Es ist zu hoffen, dass jetzt ein Umdenkprozess stattfindet, damit eine Lösung im Interesse der BewohnerInnen des Bezirkes, aber auch aller Nutzerinnen und Nutzer des Busbahnhofs gefunden werden kann“, so Bezirksvorsteher-Stellvertreter Mag. Alfred Strutzenberger (KPÖ).

5. April 2013