Nach blau-schwarzem Förder-Aus: Graz hilft sozialen Einrichtungen

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„Wenn das Land Förderungen streicht, entstehen keine Einsparungen – es entstehen höhere Kosten durch mehr Armut, mehr Isolation und mehr Belastung für die Gesellschaft“, erklärt Gesundheits- und Integrationsstadtrat Robert Krotzer.
Foto: © Antonia Renner

Die finanziellen Kürzungen der schwarz-blauen Landesregierung treffen viele soziale Einrichtungen in Graz schwer. Viele von ihnen verlieren wesentliche Teile ihrer Landesförderung. Damit Beratung, Begleitung und Hilfeleistungen für Menschen in Graz trotzdem – wenn auch in verkleinertem Rahmen – bis Jahresende weitergeführt werden können, hat der Grazer Stadtsenat heute einstimmig zwei Sammelanträge beschlossen, um die größten Härten abzufedern und Betreuungsabbrüche zu verhindern.

Konkret gefördert werden unter anderem:

 

Hier werden keine Luxusprojekte finanziert, sondern Stellen, die im Alltag Menschen in schwierigen Situationen Halt geben. Wenn das Land Förderungen streicht, entstehen keine Einsparungen – es entstehen höhere Kosten durch mehr Armut, mehr Isolation und mehr Belastung für die Gesellschaft“, erklärt Gesundheits- und Integrationsstadtrat Robert Krotzer.

Die Stadt Graz stellt mit den beiden Sammelanträgen insgesamt 82.000 Euro zur Verfügung (65.000 Euro für interkulturelle Projekte und 17.000 Euro für Beratungsstellen mit besonderem Schwerpunkt). Damit wird die Arbeit der betroffenen Einrichtungen zumindest bis zum Jahresende gesichert.

Klar ist aber auch: Soziale Infrastruktur dauerhaft zu erhalten, ist eine Aufgabe des Landes. Die Stadt Graz füllt mit diesen Beschlüssen erneut Lücken, die durch die Kürzungspolitik der FPÖ/ÖVP Landesregierung entstanden sind. Diese kurzfristige Budgetkosmetik auf Landesebene verursacht langfristig höhere gesellschaftliche Kosten.

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