Für ein freundliches Graz
2021–2026. Eine Zwischenbilanz
Im Herbst 2021 war die Überraschung in Graz über das Ergebnis der Gemeinderatswahl groß. Viele Grazer:innen können sich heute noch an ihr Staunen und ihre Gefühle von damals erinnern.
Auch international war das Interesse am Wahlsieg der KPÖ groß. Graz stand im internationalen Rampenlicht: Medien von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bis hin zur New York Times berichteten. Elke Kahr wurde die erste Frau, die erste Tochter einer Grazer Arbeiterfamilie und die erste Kommunistin an der Spitze der zweitgrößten Stadt Österreichs.
Was hat sich seither in Graz getan?
Nicht mehr Investoreninteressen, Lobbys und teure Prestigeprojekte stehen im Mittelpunkt, sondern die alltäglichen Bedürfnisse, Anliegen und auch Sorgen der Grazerinnen und Grazer. „Unser Blick auf viele Fragen wird nicht ein Blick von oben sein, sondern auch ein Blick von unten“, betonte Elke Kahr in der Rede bei ihrer Angelobung als Bürgermeisterin: „Wer mächtig ist, braucht keine Hilfe – das brauchen andere, die nicht im Rampenlicht stehen.“
Bundes- und Landesregierung bedienen weiter eine superreiche Klientel und kürzen bei Menschen, die keine Lobby haben. In Graz halten wir mit sozialer und solidarischer Politik dagegen. Hilfsbereitschaft und Solidarität sind für uns keine Schimpfwörter, sondern ein tägliches Bemühen. Viele Menschen in unserer Stadt sagen: Graz ist freundlicher geworden. Es sind viele kleine Schrauben, an denen gedreht wurde. Oft taugten sie vielleicht nicht für große Schlagzeilen oder sensationelle Meldungen, aber sie haben sichergestellt, dass
Soziales in Graz nicht untergeht.
Trotz Wirtschaftskrise und budgetären Lasten aus der Vergangenheit haben Elke Kahr und die KPÖ in der Stadtregierung und im Gemeinderat vieles auf den Weg gebracht. Mit der vorliegenden Bilanz wollen wir die Grazer Bevölkerung informieren. Wir haben viel erreicht. Und es gibt noch viel zu tun. Das zeigen die folgenden Seiten. Sie zeigen vor allem, dass es auch in diesen Zeiten anders geht
und man mit entsprechendem Einsatz auch gegen den Strom schwimmen kann.
INHALTSVERZEICHNIS
Lesen Sie hier online die Zwischenbilanz in den einzelnen Kapiteln!
- Vorwort von Bürgermeisterin Elke Kahr
- Bürger:innen-Service: eine Stadt an der Seite der Menschen
- Wohnen: Ein Zuhause, das leistbar ist
- Soziales: Stadt der Solidarität
- Investitionen: die Zukunft unserer Stadt investiert
- Verkehr: Unterwegs in Graz
- Gesundheitsversorgung für alle
- Pflege: Gut betreut in Graz
- Arbeitswelt: Gute Arbeitsbedingungen
- Bildung: Geiche Chancen für alle
- Zusammenleben: Eine Stadt für alle Menschen
- Frauen: Lieber gleich-berechtigt als später
- Stadtentwicklung: Lebensraum statt Betongold
- Wirtschaft(en) in Graz
- Das Grazer Budget
- Arbeit und Beschäftigung
- Sportstadt Graz
- Kulturstadt Graz
- Sicher leben in Graz
- Demokratie: Graz – demokratisch und transparent
- Teuerung: Das macht Graz für ein leistbares Leben
- Integration: Graz sind wir alle
- Ehrenamt in Graz
- Friedens- und Menschenrechtsstadt Graz
Nun sind Sie am Wort.
Bei der Gemeinderatswahl in diesem Jahr entscheidet die Grazer Bevölkerung: Soll auch Graz dem Beispiel der blauschwarzen
Landesregierung folgen? Oder soll der in Graz mit Bürgermeisterin Elke Kahr begonnene Weg einer sozialen, solidarischen und freundlichen Stadt fortgesetzt werden?
Diese Entscheidung werden die Grazerinnen und Grazer treffen, also Sie. Falls Sie rund um diese Entscheidung Fragen haben oder Anregungen und Ideen mit uns teilen wollen, erreichen Sie die Mandatar:innen, Kandidat:innen und Aktivist:innen der KPÖ wie gewohnt bei unseren Veranstaltungen und auf Infoständen, ebenso wie über unsere Büros und Sprechstunden.
Trotz des Umfangs der vorliegenden Broschüre war es uns nicht möglich, auf alle Angebote der Stadt Graz, alle Initiativen der KPÖ im Grazer Gemeinderat sowie auf alle Themen einzugehen. Für weitere Fragen kontaktieren Sie uns gerne oder werfen Sie einen Blick auf unser Kommunalprogramm, das unter dem Titel „Wir alle sind Graz“ erscheint.
Veröffentlicht: 27. Februar 2026