Video-Verkehrsüberwachung für Muchargasse gefordert

Wisiak: „Muchargasse muss vom Schleichweg wieder zu Wohnstraße werden“

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Bezirksvorsteher Hanno Wisiak will die Sicherheit vor allem der Kinder, die in der Muchargasse wohnen, gewährleisten; andere Maßnahmen waren wirkungslos, nun könnte ein punktuelle Videoüberwachung des Verkehrs endlich die Lösung sein.
Foto: © KPÖ

Ab 1. Mai gilt in Österreich die neue gesetzliche Grundlage für den Einsatz von Videoüberwachung zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Der Geidorfer Bezirksvorsteher Hanno Wisiak (KPÖ) will diese Möglichkeit rasch nutzen und fordert den Einsatz einer entsprechenden Anlage in der Muchargasse – einer Wohnstraße in der Nähe mehrerer Schulen, die von vielen Autofahrer:innen schon lange als Schleichweg missbraucht wird.
 

„Die Muchargasse ist eigentlich als beruhigte Wohnstraße konzipiert: Spielende Kinder, zu Fuß Gehende, ältere Menschen. Doch die Realität sieht anders aus“, schildert der Kommunist ein jahrelang bestehendes Problem. Immer wieder berichten Anwohner:innen, dass die Gasse gerade zu Stoßzeiten als Schleichweg missbraucht wird. Die Maßnahmen, die bisher gesetzt wurden, konnten das Problem nicht lösen.

Mit der neuen Gesetzeslage sei nun der Weg frei, um hier wirksam gegenzusteuern. Im Sinne der Bewohner:innen möchte Wisiak eine Machbarkeitsprüfung durch die Stadt erreichen. Die Kameras sollen gezielt Durchfahrtsverstöße und Geschwindigkeitsübertretungen dokumentieren.

„Es geht darum, die Sicherheit vor allem der Kinder, die dort wohnen, zu gewährleisten. Eine punktuelle Videoüberwachung des Verkehrs könnte die dringend nötige Lösung sein“, so Wisiak. In der nächsten Bezirksratssitzung will er einen entsprechenden Antrag stellen.

Veröffentlicht: 30. April 2026