1. September: Weltfriedenstag

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Das zerbombte Schönauviertel in Graz-Jakomini © Sammlung Kubinzky

Die deutsche Wehrmacht überfiel heute vor 80 Jahren, am 1. September 1939, Polen und löste den Zweiten Weltkrieg aus, der 55 Millionen Menschenleben forderte.

Der Krieg hat Österreich in Schutt und Asche hinterlassen. Hitlers Weltmacht-Fantasien endeten im Ruin. Nach der Befreiung vom Faschismus wurde Österreich neutral. Die immerwährende Neutralität Österreichs ist die Verfassungsgesetz gewordene Einsicht „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!“

„Doch diese Neutralität wird immer weiter ausgehöhlt“, kritisiert Robert Krotzer, Stadtrat in Graz und Spitzenkandidat der KPÖ Steiermark bei den Nationalratswahlen: Österreich beteiligt sich an der sogenannten „NATO-Partnerschaft für den Frieden“. Auch die EU agiert zusehends militaristisch, rüstet hoch und gießt in vielen Konflikten der Welt Öl ins Feuer. Das kurbelt die Profite der Rüstungsindustrie an. In Europa stehen auch viele Chefetagen jener Firmen, die mit Tod und Elend ihr Geschäft machen. Auch Österreich zählt zu den Ländern, die Waffen exportieren und damit die Spirale von Gewalt, Krieg, Terror und Flucht vorwärts drehen.

„Gerade am heutigen Tag muss in Erinnerung gerufen werden, dass die Politik des Militarismus und die Spirale der Gewalt beendet werden muss. Frieden muss immer der Maßstab allen politischen Handelns sein! Österreich muss sich wieder auf seine Neutralität rückbesinnen!“, so Krotzer.

29. August 2019