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50 Jahre Elke Kahr

Gratulation zum runden Geburtstag

Am 2. November 2011 feiert die Grazer Wohnungsstadträtin Elke Kahr ihren fünfzigsten Geburtstag.

Elke Kahr wurde am 2. November 1961 in Graz geboren. Ihre leibliche Mutter gab sie gleich nach der Geburt in ein Kinderheim, wo sie von Edith und Otto Kahr adoptiert wurde. Ihr Vater arbeitete bis zur Pensionierung als Facharbeiter im Grazer Schauspielhaus, ihre Mutter war Hausfrau.

Die Gegend um die Triestersiedlung ist der Jubilarin von Kind an vertraut, weil sie in unmittelbarer Nachbarschaft in der Heilingergasse aufwuchs.

Nach der Hauptschule besuchte Elke Kahr die Handelsschule, fand eine Anstellung in der Kontrollbank und absolvierte neben ihrem Beruf die Abend-HAK in der Grazbachgasse.

Nach Schließung der Graz-Filiale der Kontrollbank war sie eine Zeitlang arbeitslos, bis sie 1985 eine Anstellung als technische Sekretärin bei der KPÖ-Bezirksleitung Graz fand.

Schon von früher Jugend an trat sie gegen Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft ein und fühlte sich schon vor ihrem Parteibeitritt 1985 als Kommunistin. Ihr Einsatz und ihre Ausdauer im politischen Kampf führten dazu, dass sie im Jahr 1993 als zweite Mandatarin neben Ernest Kaltenegger in den Grazer Gemeinderat einzog, dem sie bis 2005 – ab 1998 als Klubobfrau der KPÖ – angehörte.

Seit 2005 ist sie Wohnungsstadträtin der steirischen Landeshauptstadt.

Parteiintern hat sie sich große Verdienste um die Stärkung der Organisation und der Außenwirkung der Grazer KPÖ erworben. Veranstaltungen wie das Grazer Volkshausfest und die Volkshausredoute hätten ohne sie und ihre Arbeit ihre heutige Beliebtheit nicht erreicht.

Sie ist Bezirksvorsitzende der Grazer KPÖ, Mitglied des Landessekretariats der steirischen KPÖ und war kurzzeitig auch stellvertretende Vorsitzende der Bundes-KPÖ (2003 -2004). Besonders wichtig war ihre Arbeit als Wahlkampfleiterin bei der Landtagswahl 2005, als der KPÖ der Wiedereinzug in den Landtag Steiermark gelang.

Ihr Namen ist untrennbar mit der sozialen Wohnungspolitik der KPÖ in Graz verknüpft. Als Wohnungsstadträtin konnte sie das Sanierungsprogramm der Gemeindewohnungen erfolgreich abschließen, den Neubau von kommunalen Wohnungen in Gang bringen und einen Kautionsfonds einführen. Bereits im Jahr 1995 machte sie im Gemeinderat den Vorstoß zur Einführung eines Sozialpasses für Menschen mit geringem Einkommen.

Mehrere Tausend Menschen wissen aus persönlicher Erfahrung, dass ihr kein Problem zu gering ist und dass sie einen beträchtlichen Teil ihres Politeinkommens für konkrete Hilfe ausgibt.

Dass sie daneben noch Zeit für ihre Familie – vor allem ihre betagte Mutter – findet, zeigt die Kraft ihrer Persönlichkeit.

Wir wünschen unserer Elke Kahr zum 50. Geburtstag alles Gute, Gesundheit und Lebensfreude. Vor allem wünschen wir ihr Kraft und Ausdauer, damit sie die vor uns stehenden großen Herausforderungen so gut bewältigen kann wie die Herausforderungen der vergangenen Jahre.

Landesvorstand der steirischen KPÖ

KPÖ-Bezirksleitung Graz

1. November 2011