Archivierte Artikel: Die enthaltenen Informationen sind möglicherweise veraltet.

8000 für Abschaffung der Maklerprovision: Erster Teilerfolg

Elke Kahr: "Die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger hat unserem Anliegen Gehör bei den maßgeblichen Stellen verschafft!"

Maklerprovision-Unterschriftenübergabe-c-KPÖ.JPG

Elke Kahr und Manfred Eber bei der Übergabe der Unterschriften an Nationalratspräsidentin Doris Bures in Wien.

8000 Unterschriften sammelte die KPÖ für die Abschaffung der Maklerprovision für Mieterinnen und Mieter. Ziel der Petition: Der Auftraggeber – also im Regelfall der Vermieter – soll den Makler bezahlen.

Im September des vergangenen Jahres haben Wohnungsstadträtin Elke Kahr und Klubobmann Manfred Eber gemeinsam die Unterschriften an Nationalratspräsidentin Doris Bures übergeben. Jetzt wurde die Petition dem Bautenausschuss des Nationalrates zur weiteren Behandlung zugewiesen.

Abgeordnete der SPÖ, Grüne und den NEOS, aber auch beispielsweise Arbeiterkammer, Mieterschutzorganisationen und Pensionistenverbände unterstützen die KPÖ-Forderung, und es gibt sogar in der ÖVP vereinzelte positive Stimmen.
Die FPÖ aber steht dieser Forderung – wenig überraschend – skeptisch gegenüber.

Elke Kahr: „Ein weiteres erfreuliches Beispiel dafür, dass wir mit Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger auch von den maßgeblichen Stellen in Wien gehört werden. Es ist allen, die diese Forderung unterstützt haben, aber vor allem den Mieterinnen und Mietern, zu wünschen, dass der Nationalrat endlich eine gerechte Regelung beschließt, nämlich jene, dass der den Makler bezahlen muss, der ihn beauftragt.“

31. März 2017