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Alarm um Mobilitätsscheck

KPÖ-Krotzer kündigt Anfrage im Gemeinderat an

Der Mobilitätsscheck für Grazer Studierende ist in Gefahr. Am Samstag haben Zeitungsberichte die KPÖ-Aussendung vom 14. Februar zu diesem Thema bestätigt. Die Weiterführung dieser Sozialleistung für Studierende ist im Budget, das die VP/SP/FP-Rathauskoalition derzeit verhandelt, nicht gedeckt.
KPÖ-Gemeinderat Robert Krotzer wird deshalb am kommenden Dienstag im Gemeinderat vom zuständigen Verkehrsstadtrat Eustacchio eine konkrete Auskunft über den Stand der Dinge verlangen.
Krotzer: „Die Weiterführung des Mobilitätsschecks ist mehr als notwendig. Mit € 148,30 Euro für ein Semesterticket sind in der Stadt Graz hauptwohnsitzlich gemeldete Studierende, was das Preis-Leistungsverhältnis im öffentlichen Verkehr betrifft, weit schlechter gestellt als jene in Linz (50 Euro für ein Halbjahresticket) oder Wien (75 Euro für eine Semesterkarte). Eine gewisse Erleichterung brachte der Mobilitätsscheck in der Höhe von 50 Euro, der es ihnen ermöglichte, im Verkehrsverbund ermäßigte Zeitkarten zu erwerben. Diese Leistung darf nicht dem Sparstift zum Opfer fallen.“

Zur Erinnerung: Bereits vor zwei Jahren wollte das Finanzreferat diesen Mobilitätsscheck streichen. Proteste der Öffentlichkeit stoppten im Vorfeld der ÖH-Wahlen diese Maßnahme. Die ÖVP-nahe AG warf der KPÖ und dem KSV wegen ihrer Kritik sogar Panikmache vor.

23. Februar 2013