Amazon: Runder Tisch mit Bewohner:innen und allen Parteien erforderlich.

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Stadträtin Elke Kahr mit den betroffenen Bewohner:innen vor Ort im Gespräch.

Neben den direkten Anwohner:innen und der steirischen Umweltanwältin kann ausschließlich Bürgermeister Nagl, als Vertreter der Standortgemeinde Graz, gegen den negativen UVP–Bescheid des Landes bezüglich des geplanten Logistikzentrum von Amazon in Liebenau Einspruch erheben. Laut Medien soll dies nun Anfang nächster Woche von Seiten der Stadt vollzogen werden.

„Es ist gut, dass Bürgermeister Nagl von seinem Recht Gebrauch macht und das Anliegen von uns sowie der Bürger:inneninitiative umsetzt, so Stadträtin Elke Kahr.

Zudem setzt sich Kahr dafür ein, dass möglichst bald ein runder Tisch mit allen im Gemeinderat vertretenen Parteien sowie den betroffenen Bewohner:innen bzw. der Bürger:inneninitiative „Lebenswertes Liebenau“ organisiert werden soll. In diesem sollen Vorgaben ausgearbeitet werden, die die Stadt gegenüber dem Handelsriesen stellen soll (Stichwort: Gewerbeordnung), sollte der Einspruch vom Land nicht anerkannt bzw. die Ergebnisse eines möglichen UVP-Verfahrens nicht als ausreichend erachtet werden.

20. August 2021