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Arbeitslosenzahlen in Graz

Elke Kahr warnt vor Kürzungen bei Arbeitslosengeld und Notstandshilfe

„Wenn die Regierung vorhaben sollte, auf die gestiegenen Arbeitslosenzahlen mit Kürzungen bei Arbeitslosengeld und Notstandshilfe zu reagieren, dann wäre das verantwortungslos.“ Das sagte die Grazer KPÖ-Stadträtin Elke Kahr am Dienstag.

Anlass zu dieser Aussage war zum einen die offizielle Arbeitsmarktstatistik in Graz, zum anderen waren es Berichte, wonach im Zuge des Belastungspakets der Bundesregierung genau solche Verschlechterungen im Gespräch sind.

Der Jänner 2012 zeigt, trotz günstiger Witterung, in Graz eine Zunahme bei der Arbeitslosigkeit von 941 Personen (+6,5%), gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Insgesamt waren somit 15.424 Personen in Arbeitslosigkeit. Ein leichter Rückgang von 81 war bei den SchulungsteilnehmerInnen zu erkennen, dies entsprach -2,6%, damit waren insgesamt 3.067 Personen in Schulung. Demnach waren im Jänner 2012 in Graz
insgesamt 18.491 Menschen ohne Beschäftigung, dies waren um 860 (+4,9%) mehr, als noch im Vorjahr.

Von der Steigerung der Arbeitslosenrate besonders stark betroffen sind Frauen (plus 10 Prozent) und ältere Menschen über 50 (plus 14 Prozent).

7. Februar 2012