Ausspucken auf der Straße – ekelhaft und gefährlich

KPÖ-Gemeinderätin Elke Heinrichs wünscht sich geeignete Maßnahmen gegen das Ausspucken im öffentlichen Raum

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Zum Thema Sauberkeit im öffentlichen Raum hat KPÖ-Gesundheitssprecherin Elke Heinrichs bereits mehrere Initiativen eingebracht, unter ihnen eine gegen das achtlose Wegwerfen von Zigarettenkippen. Ein weiteres besonders wichtiges Anliegen betrifft die Hygiene:

„Ein unerwünschtes, gesellschaftlich völlig inakzeptables Verhalten ist das Ausspucken im öffentlichen Raum, besonders an Haltestellen wahrnehmbar!“, so die Gemeinderätin. Dass Ausspucken auf der Straße und am Gehsteig nicht nur unappetitlich, sondern sogar gefährlich sein kann, da im Schleim auch Bakterien und Viren überleben können, ist medizinisch erwiesen.

Als wichtige Gegenmaßnahme stellt sich Heinrichs eine Info-Kampagne durch die Stadt Graz vor: „Ergänzend zur Aufforderung auf den aktuellen Dreiecksständern an den Haltestellen („Bitte Abstand halten“), wäre, weil Ausspucken nicht nur ekelhaft (!) ist, folgender zusätzlicher Hinweis sehr sinnvoll: ‚Ausspucken gefährdet!‘“

„Nicht nur in Zeiten von Corona – auch in der Zukunft darüber hinaus – sollte ein Ausspuckverbot gelten. Es sollte in die Straßenreinhalteverordnung der Stadt Graz aufgenommen werden (insbesondere für Haltestellen und Kinderspielplätze) und ein Verstoß dagegen als Verwaltungsübertretung geahndet werden“, fordert Heinrichs.

Die KPÖ-Gesundheitssprecherin wird in der kommenden Gemeinderatssitzung eine entsprechende Initiative einbringen.

26. Mai 2020