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Bahnübergang Trattfelderstraße nicht schließen!

GKB-Mitteilung, den Bahnübergang Trattfelderstraße im Bezirk Straßgang aufzulassen, führte zu heftigen Reaktionen aus der Bevölkerung.

Landtagswahlen Steiermark 2005

KPÖ-Gemeinderat Sikora ortet Parallelen zu Weixelbaumstraße

Eine Mitteilung der Graz Köflach Bahn, den Bahnübergang Trattfelderstraße im Bezirk Straßgang aufzulassen und abzusperren, führte zu heftigen Reaktionen aus der Bevölkerung.

KPÖ Graz Gemeinderat Sikora Christian: „Sehr viele besorgte AnrainerInnen sind an mich herangetreten, damit ich gegen die drohende Sperre des Bahnüberganges Trattfelderstraße aktiv werde! Dieser Übergang zählt zur für Fußgänger- und RadfahrerInnen wichtigsten Ost-West-Verbindung zwischen dem Naherholungsgebiet rund um das Schloss St. Martin im Westen und dem Einkaufszentrum im nahegelegenen Osten.“ Eine Sperre des Bahnüberganges würde einen enorm langen, für die vielen AnrainerInnen unzumutbaren Umweg über den Grillweg oder auch über die Kärntnerstraße zur Folge haben. „Das Argument der GKB, dass aufgrund neuer Sicherheitsbestimmungen ein bestimmter Bahnweg einsehbar und der Übergang auch gesichert sein muss, lasse ich beim Bahnübergang Trattfelderstrasse nicht gelten, da beide Kriterien schon seit Jahren erfüllt sind! Der Bahnübergang Trattfelderstraße muss unbedingt erhalten bleiben!“, betont der Gemeinderat.

Sikora weiter: „Im Übrigen sehe ich beim Vorhaben, den Bahnübergang sperren zu wollen, starke Parallelen zur Sperre des Bahnüberganges Weixelbaumstraße im Bezirk Gösting im Jahre 2008. Auch da verabsäumte es die zuständige Grazer Politik, eine Lösung für einen Bahnübergang zum Wohle der Göstinger Bevölkerung auszuarbeiten und herbeizuführen!“

 

15. Februar 2013