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Bezirksamt Liebenau sperrt zu

Kürzung auf Kosten der GrazerInnen als Modernisierung angepriesen

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Die KPÖ lehnt Einsparungen auf dem Rücken der Grazerinnen und Grazer ab.

Am kommenden Montag, 8. November 2011, nimmt die Service-Stelle in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße 104 ihren Betrieb auf. Für die Liebenauer bedeutet das aber nichts Gutes, denn zeitgleich sperrt das Liebenauer Bezirksamt endgültig zu. Die Servicestelle in Jakomini muss nun auch die Agenden des Nachbarbezirkes übernehmen.

„Gerade die Randbezirke sind von der Einschränkung bei der Infrastruktur, von der Post bis zum Bezirksamt, besonders betroffen", stellt KPÖ-Bezirkssprecher, Max Korp, verärgert fest. „Unsere Forderung war stets, die Bezirksämter als Service- und Anlaufstelle für viele Hilfsbedürftige auszubauen und so mehr Bürgernähe zu schaffen. Das Gegenteil ist der Fall."

„Die Schließungswelle bei den Grazer Bezirksämtern wird von der Stadt Graz als erfreulicher Modernisierungs- und Reformprozess dargestellt.Tatsächlich wird auf Kosten von BürgerInneninteressen gespart. Die Wege zum nächsten Bezirksamt werden länger, was für viele – vor allem ältere - Betroffene eine beschwerlichere Anreise bedeutet", so der Sprecher der KPÖ-Bezirksräte, Gottfried Stevanecz.

 

 

Rückfragehinweis: KPÖ-Bezirkssprecher Max Korp, Tel.: 0664 80 444 61 56

5. November 2010