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Bezirksrat gegen FP-Attacke auf Gemeindewohnungen

Auch Innere Stadt braucht leistbaren Wohnraum

Einstimmig hat sich der Bezirksrat Innere Stadt auf seiner Sitzung am Dienstag für den Erhalt aller Gemeindewohnungen im 1. Bezirk ausgesprochen. „Das gilt auch für das städtische Wohnhaus Schlossberg 1.“
Damit wenden sich ÖVP, SPÖ, Grüne und KPÖ gegen eine Attacke von FP-Stadtrat Eustacchio, der vorgeschlagen hatte, ein gemeindeeigenes Wohnhaus am Schlossberg in einen gastronomischen Betrieb umzuwandeln.
Im Antrag heißt es: „Es ist das Ziel der Grazer Wohnungspolitik, die Durchmischung bei den kommunalen Wohnungen zu verbessern. Die Gemeindewohnungen in der Inneren Stadt tragen dazu bei. Außerdem ist sichergestellt, dass Gemeindewohnungen nicht in Büros umgewandelt werden.
Ein Verkauf dieser städtischen Objekte würde nur der Wohnungsspekulation nützen und das Preisniveau für Wohnungen in der Altstadt weiter anheben.“

KPÖ-Bezirksvorsteherstellvertreter Franz Stephan Parteder, der den Antrag eingebracht hatte, begrüßte diese klare und einmütige Haltung des Bezirksrates.

14. September 2011