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"Briefkastenverstopfung" am Hauptplatz

Post spart wieder einmal am falschen Platz

An manchen Nachmittagen kann man in der Grazer Innenstadt eine neue Erscheinung feststellen: Die Briefkastenverstopfung. So waren am 1. Februar die Postbriefkästen am Hauptplatz und in der Schmiedgasse kurz vor der Aushebung um 17 Uhr mit Postsendungen so überfüllt, dass es fast nicht mehr möglich war, eine zusätzlichen Brief durch den Schlitz einzuwerden.
KPÖ-Bezirksvorsteherstellvertreter Franz Stephan Parteder sieht darin eine Folge von Sparmaßnahmen der Post am falschen Platz: „Zuerst hat man Briefkästen abmontiert, dann hat man festgelegt, dass auch der Briefkasten beim Rathaus nur einmal täglich entleert wird. Damit verprellt man nur die Postkunden.“ Der Innenstadtmandatar tritt dafür ein, im 1. Bezirk entweder mehr oder größere Briefkästen anzubringen: „Bei uns gibt es viele Firmen und Einrichtungen, die nach wie vor viele echte Briefe aus Papier und mit Umschlag aussenden. Deshalb sollte sich die Post flexibel zeigen“.

3. Februar 2010