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Coronakrise – KPÖ für Stopp von Überziehungszinsen

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Viele verlieren ihren Job oder müssen in Kurzarbeit. Das führt dazu, dass immer mehr Menschen ihre Konten überziehen. Die KPÖ fordert daher einen Zinsstopp bei Überziehungs- und Kreditzinsen.
Foto: © hw

140.000 Personen haben in Österreich seit Beginn der Coronakrise ihren Arbeitsplatz verloren. Hinzu kommen zahlreiche Beschäftigte, deren Arbeitszeiten gekürzt wurden, sowie Ein-Personen-Unternehmer/innen und Kunst- und Kulturschaffende, deren Einkommen derzeit stark eingeschränkt ist oder gar ganz ausfällt.

„Wie verheerend sich die aktuelle Situation auf die Einkommensverhältnisse der Betroffenen auswirkt, wird immer deutlicher sichtbar“, sagt die Grazer KPÖ-Stadträtin Elke Kahr. Neben Kündigungsverzicht bzw. Erleichterungen bei Mieten- und Betriebskosten müsste, so Kahr, das Augenmerk auf einen anderen Bereich gelenkt werden: die Bank- und insbesondere Überziehungszinsen.

Viele Betroffene würden erst einmal das Konto überziehen, um wichtige, lebensnotwendige Ausgaben zu bestreiten. Viele werden ihre Kreditraten nicht mehr bezahlen können. In Bezug auf Stundungen und Verkleinerungen von Ratenbeträgen haben mehrere Banken auch bereits Kooperationsbereitschaft signalisiert. Darüber hinaus fordert die KPÖ, dass sowohl Kredit- als auch Überziehungszinsen bis zum Jahresende, zumindest aber bis September dieses Jahres per Gesetz ausgesetzt werden.

Veröffentlicht: 25. März 2020

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