Neuwahl in Graz – Das sind die Kandidat:innen der KPÖ

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„Auf eines können sich die Menschen in Graz verlassen – egal wie das Wahl ausgeht: Wir werden weiter darauf schauen, dass Soziales nicht untergeht“, betonte die Grazer KPÖ-Obfrau Elke Kahr bei der Bezirkskonferenz.

Um die Kandidatinnen und Kandidaten sowie das Programm für die Gemeinderatswahlen, die Bürgermeister Nagl im Alleingang am 26. September angesetzt hatte, zu fixieren, trat heute die Bezirkskonferenz der Grazer KPÖ zusammen.

„Wir haben viel gearbeitet – und gut gearbeitet. Wir haben viel für die Menschen erreichen können“, betonte die Grazer KPÖ-Obfrau Elke Kahr in ihrer Rede fest. Im deutschsprachigen Raum ist die KPÖ ein Unikum. Seit 1998, also seit 23 Jahren, ist sie durchgehend in der Stadtregierung vertreten. Der Grund dafür: „Die Menschen schätzen unsere Glaubwürdigkeit und unsere Aufrichtigkeit“, so Kahr.
 

Nagls Höhenflügen die Grenzen aufgezeigt

Im Gemeinderat und in den Bezirksräten ist die KPÖ eine vorwärtstreibende Kraft. „Gemeinsam mit tausenden Menschen haben wir den Höhenflügen von Bürgermeister Nagl die Grenzen aufgezeigt – ob bei Olympia oder Altgrottenhof, bei der Plabutsch- oder der Murgondel“, so die Kommunistin.
 

Wahlziel: Zweiten Stadtrat halten

„Wir sind gut aufgestellt. Wir müssen uns nicht neu erfinden“, erklärte die Stadträtin. Der zweite Sitz in der Stadtregierung von Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer, den die KPÖ 2017 erreichen konnte, ist jedoch nur knapp mit 155 Stimmen abgesichert. Wahlziel der KPÖ ist es, das zweite Mandat im Stadtsenat zu halten.

„Auf eines können sich die Menschen in Graz verlassen – egal wie die Wahl ausgeht: Wir werden weiter darauf schauen, dass Soziales nicht untergeht“, schloss Kahr.
 

Das sind die ersten 15 Kandidatinnen und Kandidaten

Nach ihrer Rede stellte Kahr die ersten 15 Kandidatinnen und Kandidaten vor. „Es sind 8 Frauen und 7 Männer aus der Mitte der Bevölkerung, aus allen Berufs- und Altersgruppen und unterschiedlicher Herkunft“, so Kahr. „Uns alle eint: Wir sind anders als die anderen. Und das ist unser großer Trumpf. Wir sind alle nicht in die Politik gegangen, um reich zu werden, sondern dazu beizutragen, dass die Menschen ein besseres Leben haben.“ Alle Kandidatinnen und Kandidaten sind mit überwältigender Mehrheit gewählt worden, Kahr, Krotzer und die meisten folgenden mit hundert Prozent.

31. August 2021