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Ehre, wem Ehre gebührt

KPÖ: Eustacchio und Co sollen anpacken und sich nicht mit fremden Federn schmücken!

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Unermüdlich und unbeirrbar setzte sich die Bürgerinitiative für einen Geh- und Radweg in der Wetzelsdorferstraße ein. Von den verantwortlichen Politikern war lange nichts zu hören und zu sehen.

Erfolge haben viele Väter, heißt es in einem Sprichwort. Der Geh- und Radweg in der Wetzelsdorferstraße wurde über Jahre hinweg wie eine heiße Kartoffel behandelt. Niemand wollte zuständig sein – am wenigsten die Freiheitlichen. „Ehre, wem Ehre gebührt“, sagt KPÖ-Gemeinderat Kurt Luttenberger: „Es war die überparteiliche Bürgerinitiative um Waltraude Hollerer, wo Anrainerinnen und Anrainer, Aktivistinnen und Aktivisten letztendlich die Politik unter Zugzwang setzten. Jetzt, wo ihre Hartnäckigkeit der Früchte trägt, geben sich die ehemals Unzuständigen ein Stelldichein“, schüttelt Luttenberger den Kopf.

Bürgermeister Nagl, FP-Verkehrsstadtrat Eustacchio und SP-Verkehrslandesrat Leichtfried könnten sich ihre Meriten aber noch verdienen: „Altbekanntes wartet auf Erledigung“, verweist der KPÖ-Gemeinderat auf die dringend nötige Schließung der umweltgefährdenden Baurestmassendeponie in Thal. „Wir brauchen dringend eine drastische Verringerung des Schwerverkehrs auf der filigranen Steinbergstraße. Und wir brauchen dort dringend eine Tonnagebeschränkung auf 7,5 Tonnen. Packen Sie‘s endlich an, meine Herren!“
 

16. Februar 2016