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Eine Sternschnuppenpartei gibt auf

Elke Kahr: Team Stronach hat den Arbeitern nichts gebracht -

Das Team Stronach hat am Dienstag seine Auflösung bekannt gegeben und wird bei der Nationalratswahl am 15. Oktober nicht antreten. Im Jahr 2013 hatte diese Partei in der Steiermark 72.120 der gültigen Stimmen und damit fast 10 Prozent erzielt. Im Wahlkreis Graz und Umgebung waren dies 19.305 Stimmen oder 8,6 Prozent.

Für die Grazer Stadträtin und KPÖ-Bezirksobfrau Elke Kahr beweist diese Entwicklung , dass es in Österreich immer mehr Sternschnuppen-Parteien gibt, die den arbeitenden Menschen viel versprechen, aber nichts halten.
Elke Kahr: „Im Jahr 2013 haben wir gemerkt, dass viele Arbeiterinnen und Arbeiter, die bei der Gemeinderatswahl oder bei der Landtagswahl die KPÖ gewählt hatten, im Bund auf Stronach setzten, der selbst einmal ein Arbeiter war, der der Sohn eines Kommunisten ist und der als einziger im Fernsehen von den Arbeitern gesprochen hat. Diese Menschen haben eine große Enttäuschung erlebt.“
Die KPÖ ist und bleibt eine Partei der Arbeiterinnen und Arbeiter, die sich vor allem dafür einsetzt, dass die Alltagssorgen der Menschen ernst genommen werden. Elke Kahr: „Bei der Grazer Gemeinderatswahl hat sich gezeigt, dass diese Haltung von vielen unterstützt wird. Deshalb bitten wir vor der Nationalratswahl darum, dass man bei der Wahlentscheidung nicht auf dieschönen Reden mancher Wahlkämpfer hört, sondern prüft, wer wirklich da ist, wenn es gegen Sozialabbau und um konkrete Hilfe geht.“

28. Juni 2017