Elke Kahr: Geld-Geschenke helfen nicht gegen explodierende Wohnkosten

Medienberichte, wonach die Sozialpartner vom Staat geschenkte 100.000,- Euro für jeden Häuslbauer fordern, gehen aus Sicht der Grazer Bürgermeisterin und Wohnungsstadträtin Elke Kahr in eine völlig falsche Richtung.

20210625_Klubgelder-PK_Kahr.jpg
"Ein 100.000-Euro-Geschenk für Häuslbauer ist keine geeignete Maßnahme gegen die explodierende Wohnkosten. Geld für den gemeinnützigen Wohnbau wäre dringend nötig", sagt Elke Kahr.

Die anhaltende Teuerung sorgt für zum Teil exorbitante Mietsteigerungen. Auch die Heizkosten sind in den letzten Jahren explodiert, Steigerungen um bis zu 300 Prozent und mehr pro Haushalt sind keine Seltenheit. Viele MieterInnen von älteren Genossenschaftswohnungen sind derzeit aufgrund steigernder Zinsen mit Erhöhungen ihrer monatlichen Vorschreibungen von bis zu mehreren Hundert Euro konfrontiert.

„Viele tausende Mieterinnen und Mieter können sich daher ihr Dach über dem Kopf kaum noch leisten, haben reale Existenzsorgen. Und dann soll der Staat, der es bis heute nicht geschafft hat, diesen Menschen effektiv zu helfen, plötzlich jedem Häuslbauer 100.000,- Euro schenken. Wem so etwas einfällt, lebt in einer eigenen Welt und sieht die Sorgen der Mehrheit der Menschen nicht“, kommentiert Bürgermeisterin Elke Kahr das Ansinnen der Wirtschaftskammer, das laut Medienberichten von Gewerkschafter Josef Muchitsch unterstützt wird.

 

 

Mitmachen in der KPÖ

 

2024-14-Prozent-Standard.jpg

Die KPÖ legt laut einer Umfrage des Standard in der Steiermark weiter zu und steht bereits bei 14 Prozent.

Der Zuspruch ist auch in vielen Gesprächen, an unseren Infoständen und in den Sozialsprechstunden wahrnehmbar. Immer mehr Menschen haben genug von einer abgehobenen Politik, die nur den Reichen dient, während die Wohnkosten explodieren, der Wocheneinkauf immer teurer wird und das Einkommen nicht mehr zum Auskommen reicht. Gegen diese Zustände braucht es eine starke soziale Alternative – und dafür braucht es auch Sie!

Wenn Sie die Arbeit der KPÖ schätzen, möchten wir Sie herzlich einladen: Machen Sie mit in der KPÖ! Denn ohne Sie sind wir eine:r zu wenig!
www.kpoe-steiermark.at/mitmachen

Energiekosten: Städtische Hilfe nicht mehr vom Einkommen abhängig

18-06-24 Zur Un­ter­stüt­zung von Gra­zer Haus­hal­ten, die von ho­hen En­er­gie­kos­ten (Strom, Gas, Fern­wär­me) be­trof­fen sind, hat das So­zial­amt der Stadt Graz ei­nen Här­te­fall­fonds ein­ge­rich­tet. "Die­ser ist mit 1 Mio. Eu­ro do­tiert und speist sich aus Mit­teln der En­er­gie Graz. Durch ei­ne…

Fernwärmepreise müssen dringend gesenkt werden

13-06-24 "Zur­zeit liegt der Fern­wär­me-Ar­beit­s­preis noch im­mer um 240 Pro­zent höh­er als vor den Teue­run­gen. Trotz­dem will sich die En­er­gie Stei­er­mark ei­ner längst not­wen­di­gen Re­duk­ti­on des Prei­ses ent­zie­hen", kri­ti­sie­ren die Gra­zer Bür­ger­meis­te­rin El­ke Kahr und Stadt­rat Man­f­red Eber

Elke Kahr: Warum die KPÖ bei der EU-Wahl eine echte Alternative ist

07-06-24 Vie­le Men­schen wis­sen noch nicht, ob sie über­haupt hin­ge­hen, weil sie nicht das Ge­fühl ha­ben, mit ih­rer Stim­me et­was be­wir­ken zu kön­nen – aber mit der KPÖ steht ei­ne ech­te Al­ter­na­ti­ve am Stimm­zet­tel, die sich ver­läss­lich für Frie­den, Neu­tra­li­tät und…

Elke Kahr: Bund und Land lassen Mieter:innen im Regen stehen

29-05-24 Bür­ger­meis­te­rin El­ke Kahr: „Die Stadt­koa­li­ti­on tut al­les in un­se­rem Ver­ant­wor­tungs­be­reich Lie­gen­de und Mach­ba­re, um in Graz die Wohn­kos­ten so gut es geht zu be­g­ren­zen. Jetzt müs­sen end­lich auch ein­mal Bund und Land ef­fek­ti­ve Maß­nah­men er­g­rei­fen, um den da­von­ga­lop­pie­ren­den Wohn­kos­ten, die…

Veröffentlicht: 20. Februar 2024