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Erste Toiletten kehren in die Parks zurück!

Jahrelange Anstrengungen haben sich gelohnt

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BV-Stv. Inge Arzon freut sich: "Endlich werden die Anliegen der Bevölkerung ernst genommen!"

Mit der Wiedererrichtung von Toiletten in Oeverseepark, Josef-Huber-Park, Theodor-Körner-Straße, Tändelwiese und Junges Europa haben sich endlich die jahrelangen Bemühungen von Bezirksvorsteher-Stellvertreterin (Gries) Inge Arzon und Gemeinderätin Gerti Schloffer gelohnt.

Zur Erinnerung: In den Jahren 2008/09 wurden nach und nach Toilettenanlagen aus mehreren öffentlichen Parks und von Kinderspielplätzen entfernt. Nach der Demontage der Toiletten im Oeverseepark, im Rösselmühlpark, in der Zanklstraße, am Grünanger und im Gemeindepark in Eggenberg (Junges Europa) wurde 2009 schließlich auch das WC im Josef-Huber-Park abmontiert.

Im Juli 2009 stellte BV-Stv. Inge Arzon einen Antrag im Bezirksrat Gries auf Wiedererrichtung der öffentlichen Toiletten in Oeverseepark, Rösselmühlpark und Josef-Huber-Park. Leider ohne Erfolg. Doch Arzon ließ sich nicht beirren. Gemeinsam mit Gemeinderätin Gerti Schloffer setzte sie sich in der Folge bei verschiedenen Stellen für diese wichtige Maßnahme ein und wies gebetsmühlenartig auf die Unannehmlichkeiten und Konsequenzen, vor allem für Kinder und ältere Leute, hin. Bekannt wurde etwa ihr – ironisch gemeinter Vorschlag – „Hundesackerl – jetzt auch für Kinder“.

2010 startete Arzon eine Initiative: Sie sammelte Unterstützungserklärungen mehrerer Organisationen: Kinderbüro, WIKI, IST – Soziale Dienstleistung GmbH, das Siedlungsprojekt Denggenhof, die Oeverseeschule, Fratz Graz, KISPIBU, WASPIBU (Spielebusanbieter), die Kinderfreunde, Spielbus ZAK und auch Kinderland - sie alle unterschrieben und betonten, wie wichtig es sei, wieder Toiletten in die Parks zu bekommen.

Doch leider prallten bis vor kurzem alle Argumente bei der Stadtregierung ab. Die Argumente reichten von „Es gibt gar keinen Bedarf“ über „Es gibt kein Geld dafür“ bis zu „Wartung und Instandhaltung sind zu teuer“ und „Da liegen dann nur Spritzen Drogensüchtiger herum“. Die Anregung, im Rahmen des Projektes „City of Design“ Designertoiletten zu finanzieren, wurde leider auch nicht realisiert.

Jetzt zeichnet sich endlich eine Trendumkehr ab: Von den neun geforderten Toilettenanlagen werden fünf wiederhergestellt. „Endlich sind die starren Fronten aufgebrochen, und die Anliegen der Kinder werden berücksichtigt“, freut sich Arzon. Arzon und Schloffer hoffen nun, dass auch die restlichen geforderten Toiletten, insbesondere am Grünanger, wo erst kürzlich eine großartige Skateranlage errichtet wurde, bald realisiert werden

 

Rückfragehinweis: KPÖ-BV-Stellvertreterin Gries Inge Arzon, Tel.: 0664 87 38 448

Gemeinderätin Gerti Schloffer, Tel.: 0664 53 05 031

 

10. Mai 2012