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Faire Löhne in Gesundheits-, Sozial- und Pflegeberufen

ÖVP, FPÖ und BZÖ sagen nein

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Gemeinderat Manfred Eber: "Das ist ein Armutszeugnis für ÖVP, FPÖ und BZÖ, die immer wieder behaupten, soziale Werte zu vertreten."

In der heutigen Gemeinderatssitzung brachte die KPÖ gemeinsam mit der SPÖ einen Antrag ein, in welchem sie den Gemeinderat aufforderte, sich mit den Beschäftigten im Gesundheits-, Sozial- und Pflegebereich hinsichtlich ihrer Forderung nach einer zumindest 1,5%igen Gehaltserhöhung zu solidarisieren. In den Kollektivvertragsverhandlungen hatte die Arbeitgeberseite zuletzt nur 0,9 bis 1,1% geboten..

ÖVP, FPÖ und BZÖ stimmten gegen die Dringlichkeit dieses Antrages.

„Zwar spricht man immer davon, dass die Pflege- und Gesundheitsberufe Zukunft hätten. Wenn es aber darum geht, den in diesem Bereich Beschäftigten vernünftige Rahmenbedingungen und eine faire Entlohnung angedeihen zu lassen, stößt man auf taube Ohren“, stellte KPÖ-Gemeinderat Manfred Eber fest. „Es ist ein Armutszeugnis, dass gerade Parteien, die vorgeben, christlich-soziale Werte zu vertreten oder sich gar ‚soziale Heimatpartei’ schimpfen, immer dann versagen, wenn genau diese Werthaltungen auf die Probe gestellt werden,“ machte Eber deutlich.  

 

Rückfragehinweis: KPÖ-Gemeinderat Manfred Eber, Tel.: 0699 12184201

21. Januar 2010