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Feinstaub: Die KPÖ hat rechtzeitig gewarnt

Kritik an Kapitulation der Politik

Im Zusammenhang mit der Diskussion um die hohe Feinstaubbelastung in Graz erinnert die KPÖ-Graz an die wiederholten Stellungnahmen der Stadträtinnen Monogioudis und Kahr gegen die Aufhebung der in der Feinstaubverordnung vorgesehenen Fahrverbote.
Zur Dokumentation geben wir eine Stellungnahme von Stadträtin Monogioudis aus dem Frühjahr 2007 wieder:
„Die Grazer Gesundheitsstadträtin Wilfriede Monogioudis erinnert angesichts der Aufhebung der Feinstaub-Fahrverbote an die schlechten Luftgütewerte in Graz: "Nirgendwo in Österreich sind in Wintermonaten die Feinstaub-Werte so hoch wie in der Stadt Graz. Dass sich mit Landesrat Manfred Wegscheider erstmals ein zuständiger Landespolitiker gefunden hat, der das Problem an der Wurzel lösen wollte, war ermutigend. Aber dass er nun offenbar das Handtuch wirft, erscheint angesichts der beiden UVS-Entscheide zwar auf den ersten Blick nachvollziehbar, wäre für die Umweltsituation der Stadt Graz aber ein Rückschritt.

Im Interesse der Gesundheit - vor allem der sensiblen Gruppen der Kinder, Älteren und Kranken, fordere ich den Umwelt-Landesrat daher auf, den eingeschlagenen Weg unbedingt fortzusetzen, denn alles andere wäre eine Kapitulation der Politik.“

Jetzt hat die Bevölkerung der steirischen Landeshauptstadt die Folgen dieser Kapitulation der Politik zu tragen. In ihrem eigenen Bereich tragen die Grazer KPÖ-Stadträtinnen durch differenzierten Winterdienst und durch die Heizungsumstellung in Gemeindewohnungen auf Fernwärme zur Feinstaubreduktion bei.

27. Dezember 2007