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Feldkirchen: Erich Gosch (KPÖ) trifft auf Erich Gosch (ÖVP)

"Namen kann man verwechseln, politische Aussagen nicht".

Bei der KPÖ sind ehrliche Leute, die nicht an die eigene Tasche denken. Es wäre gut, wenn es in Zukunft die KPÖ auch in Feldkirchen als soziales Gewissen im Gemeinderat geben könnte.

Ihre Namen kann man verwechseln, die politischen Aussagen nicht.

Bei der Gemeinderatswahl am 22. März gibt es in Feldkirchen (Bezirk Graz Umgebung) zwei Spitzenkandidaten mit exakt dem gleichen Namen. Bürgermeister Erich Gosch (ÖVP) hat mit Erich Gosch (KPÖ) einen neuen Konkurrenten bekommen.

Die politische Aktivität von Erich Gosch (52) und seines Sohnes Manuel (26) hat mit der Aktion zur Abschaffung des Pflegeregresses in der Steiermark begonnen, bei der sie 2000 Unterschriften sammelten: Erich Gosch: "Uns hat die Haltung der KPÖ zum Regress und zu sozialen Fragen imponiert. Bei der KPÖ sind ehrliche Leute, die nicht an die eigene Tasche denken. Es wäre gut, wenn es mit Ihrer Hilfe in Zukunft die KPÖ auch in Feldkirchen als soziales Gewissen im Gemeinderat geben könnte.“

An dritter Stelle kandidiert Sener Edepali.

Mit dem Slogan „Offen und ehrlich für Feldkirchen“ will die KPÖ auf soziale Probleme in der Gemeinde aufmerksam machen. Dazu gehören fehlende Kassenfachärzte und die Notwendigkeit, neue Gemeindewohnungen zu errichten.

Erich und Manuel Gosch

"Ehrliche Leute, die nicht an die eigene Tasche denken"

Der Regress in der Steiermark ist gefallen. Dazu haben viele, viele Unterschriften aus der gesamten Steiermark beigetragen. Über 2000 davon sind von der Familie Gosch aus Feldkirchen gekommen. Ihre Initiative hat zu einem Schneeballeffekt geführt. Erich und Manuel Gosch: "Wir haben mit einem einzigen Zettel angefangen und es sind immer mehr geworden."

Mit dieser Aktion sind sie auf die KPÖ und ihre Initiativen gestoßen: „Uns hat die Haltung dieser Partei zum Regress und zu sozialen Fragen imponiert. Elke Kahr hat in Graz gezeigt, dass es auch anders geht wie sonst bei den Politikern: Sie gibt einen großen Teil ihres Politeinkommens für Menschen aus, die das brauchen. Bei der KPÖ sind ehrliche Leute, die nicht an die eigene Tasche denken. Es wäre gut, wenn es mit Ihrer Hilfe in Zukunft die KPÖ auch in Feldkirchen als soziales Gewissen im Gemeinderat geben könnte.“

Jetzt steht die Gemeinderatswahl vor der Tür. Erich und Manuel Gosch wollen es auch diesmal wissen. Der Grund: in der Politik ist vieles nicht in Ordnung. Die Namen Voves und Schützenhöfer stehen für diese falsche Politik. Der Bürgermeister von Feldkirchen hat den gleichen Namen wie der KPÖ-Kandidat: Erich Gosch.

Es wäre gut, wenn es in unserem Gemeinderat nicht nur einen Erich Gosch geben würde. Auch in der Gemeinde braucht man einen frischen Wind. Wir brauchen ein soziales Gewissen für Feldkirchen, wir brauchen jemanden, der ausspricht, was die anderen verschweigen, und der auf die arbeitenden Menschen schaut.

Sener Edepali

"Helfen statt reden! Mit diesem Satz kann man zusammenfassen, was KPÖ in der Steiermark und in Graz heißt"

Ich wohne in Feldkirchen. Von der Berufsausbildung her bin ich Bürokaufmann, ich arbeite als LKW-Fahrer, ich bin verheiratet, meine Frau Seda arbeitet als Verkäuferin. Wir haben einen Sohn und erwarten ein zweites Baby im März. Ich stamme aus Kurdistan, bin vor fast 20 Jahren in die Steiermark gekommen und bin österreichischer Staatsbürger.

Warum kandidiere ich bei der Gemeinderatswahl für die KPÖ? Ganz einfach: Die KPÖ ist – wie ich – für soziale Gerechtigkeit, sie spricht aus, was andere verschweigen.

Helfen statt reden! Mit diesem Satz kann man zusammenfassen, was KPÖ in der Steiermark und in Graz heißt. Es wäre gut, wenn es mit Ihrer Hilfe in Zukunft die KPÖ auch in Feldkirchen als soziales Gewissen im Gemeinderat geben könnte.

28. Februar 2015