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GAK und Sturm: Ein Faß ohne Boden!

KPÖ fordert mehr Transparenz bei Förderungen

„Als der Pachtvertrag für die „Gruabn“, dem alten Sturmplatz abgelöst wurde, hat die Stadt in Wirklichkeit Unsummen für einen desolaten Platz gezahlt, der ihr sowieso gehört. Trotzdem kam Sturm dann dennoch ins Strudeln, und die Stadt hat nochmals nachgebuttert. Jetzt verzichtet die Stadt beim GAK auf 95 % der ausstehenden Schulden und trotzdem wird am Gemeinderat vorbei mittels Dringlichkeitsverfügung nachgebessert“, ist KPÖ-Klubobfrau Ina Bergmann erzürnt.

„Denn dabei bleibt es nicht! Natürlich kommt jetzt nach den Geschenken an den GAK wieder Sturm und möchte auch wieder bedient werden“, nimmt die Klubobfrau bezug auf die Forderungen von Sturm-Präsident Rinner. „Dabei bleibt aber wesentliche Nachwuchsarbeit von vielen kleinen und mittleren Fußballvereinen auf der Strecke, weil alles Geld schon in die Großvereine gesteckt wurde. Es werden sozusagen unverantwortliche Vereinsmanager, die in der Vergangenheit Millionen in den Sand gesetzt haben,  im Nachhinein belohnt und fleißige und dem Sport verpflichtete Vereinsvorstände benachteiligt“, fasst die KPÖ-Mandatarin zusammen und kündigt an: „Wir werden auf jeden Fall in der ersten Gemeinderatssitzung im Herbst alle Dringlichkeitsverfügungen und Zuwendungen für die beiden Großvereine auf Punkt und Beistrich überprüfen lassen!“

30. Mai 2009