Gedanken zur Corona-Krise von Elke Kahr

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Unser tägliches Leben hat sich von einem Tag auf den anderen dramatisch verändert. Die Auswirkungen sind noch nicht abzusehen. Die steirische KPÖ unterstützt die Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung der Corona-Krankheit und wird auch jetzt alles tun, um eine gerechte Verteilung der Lasten sicherzustellen.

Die KPÖ bleibt im Gespräch mit den Menschen, wir wollen Hilfe anbieten, wo immer dies möglich ist.
Das ist wichtig. Die Krankheit trifft uns alle. Die Unterschiede in unserer Gesellschaft zwischen unten und oben verschwinden aber nicht.

In Krisenzeiten gibt es viele Beispiele von Menschlichkeit und Humanität, wir kennen aus der Geschichte aber auch Fälle von Versuchen, mit dem Leid der Menschen Geschäfte zu machen.
Wer zahlt die Kosten für die Bewältigung der Wirtschaftskrise, die auf das Virus zurückgeführt wird? Wie unterstützt man die Beschäftigten im Handel und im Gesundheitswesen mit mehr als guten Worten? Wie wird der Zugang zum Gesundheitssystem und zu einer wirksamen Behandlung geregelt?

Die Antworten auf diese Fragen werden zeigen, ob bei uns Gerechtigkeit oder Gier vorherrschen.
Wir Kommunistinnen und Kommunisten halten die Augen offen und bleiben wachsam. Wir wollen auch weiterhin Haltung zeigen und Hoffnung geben.

19. März 2020