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Graz braucht eine Volksküche

Konkreter Vorschlag von Gemeinderätin Taberhofer

Die städtische Volksküche ist vor geraumer Zeit geschlossen worden. In Zeiten des Sozialabbaus und der Krise gibt es aber wieder einen gestiegenen Bedarf an kostengünstigen Mittagessen für Menschen mit geringem Einkommen. Deshalb fordert KPÖ-Gemeinderätin Uli Taberhofer wieder eine städtische Volksküche einzurichten.

Und sie hat auch einen konkreten Vorschlag zur Umsetzung: „Das Geriatriezentrum plant auf Perspektive, das Essen für seine Zielgruppe nicht mehr über die Zentralküche zu beziehen. Dieses Kontingent von 350 Essen ist jedoch für die Zentralküche eine wichtige Einnahmequelle und ermöglicht natürlich auch, das Essen in der vorgegebenen Qualität und zu günstigen Preisen erstellen zu können. Um die derzeitigen Bedingungen beibehalten und vielleicht auch weiter verbessern zu können, ist es erforderlich, neue KundInnen bzw. AbnehmerInnen außerhalb des Schul- und Kinderbetreuungsbereichs zu gewinnen.

Der Bedarf an einem kostengünstigen und schmackhaften Mittagsmenü ist bei den Menschen in unserer Stadt sicher gegeben, die an und unter der Armutsgrenze leben. Da der Anteil an sozial Bedürftigen in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen ist, reichen die Kapazitäten derzeit bestehender Einrichtungen - wie z.B. des Marienstüberls – nicht aus.
Deshalb fordern wir die zuständigen Stellen auf, die Wiedereinrichtung einer Volksküche durch die Stadt Graz mit kostengünstigen Mittagsmenüs für sozial Bedürftige umzusetzen.“

18. März 2011