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Grazer Pensionskaiser bei FP und SPÖ

KPÖ erinnert an die Fälle Götz, Weinmeister und Spielberger

Bei der Grazer KPÖ bezweifelt man, dass ein Hinweis auf das Pensionsprivileg des designierten Grazer SP-Chefs Müller Wasser auf die Mühlen der hiesigen FP sein kann.

Klubsekretär Franz Stephan Parteder: „Was riesige Pensionsprivilegien angeht, hat die Grazer FP prominente schwarze Schafe in ihren eigenen Reihen.“

Man verweist auf den früheren Grazer FP-Bürgermeister und Ex-Messepräsidenten Alexander Götz, der sogar einen Prozess gegen die Stadt Graz geführt hat, um eine vom Gemeinderat beschlossene Kürzung seiner Politpension abzuwenden.
Alexander Götz ist Ehrenobmann der Grazer VP und beehrte – wie auf der FP-Homepage zu lesen ist - am 14. Dezember 2010 gemeinsam mit dem früheren FP-Vizebürgermeister Peter Weinmeister und dem früheren FP-Stadtrat Ferdinand Spielberger die FP-Weihnachtsfeier in Graz mit ihrem Besuch.
Beide sind ebenfalls hochdotierte Politpensionisten. Spielberger wurde sogar am 2. Februar 2011 zum FP-Bezirksobmann in Andritz gewählt.

Die Pension von Alexander Götz beträgt monatlich 14.800 Euro. Peter Weinmeister kassiert 14.100 Euro (vierzehnmal im Jahr).

Die KPÖ wendet sich unabhängig von der Parteifarbe der Betroffenen entschieden gegen alle Pensionsprivilegien und tritt für eine Senkung der Politgehälter ein.

8. Februar 2011